FLORIAN SILBEREISENs „Schlagerbooom“-Wiederholung im WDR – KEIN „Schlagerboom“ im Westen? 1

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Wer vor einem halben Jahr beim Schlagerbooom 2019 live vor Ort war, hatte den Eindruck, dass der Schlager gerade im Westen abgefeiert wird wie noch nie. Angesichts der Radioflaute im größten Bundesland NRW, die so gut wie keine Schlager im Programm haben, haben wir vermutet, dass sich das in einer guten Einschaltquote speziell im Westen auswirken müsste. Ein Blick auf die nackten Zahlen ist da aber ernüchternd – mehr als 6,0 Prozent Marktanteil waren im WDR-Sendegebiet nicht drin:

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(Quelle: WDR unter Berufung auf AGF in Zusammenarbeit mit GfK, TV Scope / WDR Medienforschung)

Auch wenn es „nur“ eine Wiederholung war, sind 6 Prozent Marktanteil beim WDR-Gesamtpublikum (wir wiederholen uns) eher ernüchternd. Was hier eine Rolle spielen könnte, ist, dass auch der MDR die Samstagabendshow wiederholt hat – in dessen Sendegebiet lief es (vom Marktanteil gesehen) deutlich besser: Mit 9,3 Prozent ist der Marktanteil dort deutlich besser als im Westen:

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(Quelle: MDR unter Berufung auf AGF/GfK, TV-Scope/Fernsehpanel D+EU MDR)

Man muss nun sicher bedenken, dass die genannten Marktanteile jeweils die WDR- bzw. MDR-Anteile in ihren Sendegebieten haben.Denkbar ist also durchaus, dass im Westen viele den MDR eingeschaltet haben und auch im Osten viele den WDR eingeschaltet haben, so dass in Summe die Einschaltquote der „Schlagerbooom“-Wiederholung bundesweit betrachtet vermutlich mehr als respektabel bis vielleicht sogar großartig ist – die bundesweite Zahl der Zuschauer liegt uns leider (noch) nicht vor.

Was man an den oben genannten Zahlen aber sieht, ist, dass das Publikum des WDR (zumindest bezogen auf die gestrige Momentaufnahme) bei weitem nicht so schlageraffin ist wie man gemeinhin vermutet. Gerade der Westen galt lange als Schlager-Hochburg – nirgendwo sonst tummeln sich so viele „Currywurstsänger“, wie Interpreten scherzhaft genannt werden, die für eine Currywurst als Gage auftreten, wie im Ruhrgebiet. Die Fans gelten als besonders treu. Um so dämpfender -finden zumindest wir- ist, dass die Fans gestern im Sendegebiet des WDR nur zu sechs Prozent beim WDR eingeschaltet haben. Nun, vielleicht haben die meisten Fans ja schon die Erstausstrahlung gesehen…

Foto: MDR / Jürgens TV / Dominik Beckmann

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1 Kommentar

  1. Ich glaube das sich hier in einem gewissen Sinn immer noch die Teilung Deutschlands zeigt. Auch wenn es ja jetzt nach dem Fall der Mauer schon zwei neue Generationen gibt.
    Baden Württemberg ist für mich viel mehr ein Schlagerland im Westen. Denke das das auch an Stefan Mross und Andy Borg liegt und deren gute Zusammenarbeit mit dem SWR. Auch der Radiosender SWR 4 sei hier positiv erwähnt. Ausserdem kommen ja aus BW einige gute Schlager Künstler und Gruppen. Das ganze setzt sich dann ja südlich in der Schweiz mit Beatrice Egli, Francice Jordi, Leonard, Oeschs die Dritten und anderen weiter fort.

    Martin

CARMEN NEBEL: Einschaltquote vergleichbar mit der der letzten Shows 3

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SILBEREISEN-Kopie bietet ordentliche Quotenwerte

Irgendwie ist es nicht nachvollziehbar, warum CARMEN NEBEL auch mit ihren letzten Shows nicht mal ansatzweise den Anspruch hat, dem großen Konkurrenten FLORIAN SILBEREISEN Paroli zu bieten. Die Antwort des ZDF auf das Maß aller Dinge, die SILBEREISEN-Feste-Shows, ist einmal mehr eine schlechte Kopie des Feste-Formats. Die Gästeliste liest sich 1:1 wie die von FLORIAN SILBEREISENs Show (bezogen auf die musikalischen Gäste, die Telefonisten lassen wir mal außen vor). Motto: Wenn FLORIAN damit Erfolg hat, dann hat das ZDF es sicher auch.

„Keine Experimente“ – damit auch nicht bei den Quoten

3,48 Mio. Zuschauer und 14,2 % Marktanteil – das ist ein durchaus ordentlicher Wert, sogar der beste Marktanteil der letzten zwei Jahre. So gesehen geht die „Keine Experimente“-Taktik auf. Wie immer kein Livegesang, wie immer kein Mut in der Besetzung der Show – die Rechnung ging halbwegs auf. Ein direkter Vergleich der Quotenwerte zeigt aber, dass das Original einfach deutlich besser läuft als das „Abziehbild“:

Quotenentwicklung „Willkommen bei CARMEN NEBEL“

09/2018 Willkommen bei CN 3,64 Mio. / 13,5 % MA
05/2019 Willkommen bei CN 3,81 Mio. / 13,6 % MA
07/2019 Willkommen bei CN 3,26 Mio. / 13,5 % MA
09/2019 Willkommen bei CN 3,18 Mio. / 13,1 % MA
09/2020 Willkommen bei CN 3,48 Mio. / 14,2 % MA

Mit anderen Worten – ein leichter Quoten- und Marktanteilanstieg.

Quotenentwicklung „Feste“-Shows

Hier mal zum Vergleich die letzten fünf „Feste“-Einschaltquoten:

11/2019 Schlagerbooom 5,75 Mio. / 21,3 % MA
12/2019 Adventsfest 5,66 Mio. / 21,0 % MA
01/2020 Schlagerchampions 5,56 Mio. / 19,8 % MA
06/2020 Schlagerlovestory 5,08 Mio.  / 17,9 % MA
07/2020 Schlossparty „Schlager, Stars und Sterne“ 4,31 Mio. / 19,7 % MA

Beim jugendlichen Publikum durchgefallen

Interessant ist ein Blick auf die Einschaltquote in der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer. Dort erreichte CARMEN NEBEL gerade mal 4,2 Prozent Marktanteil (0,27 Mio. Zuschauer) – damit hat es nicht für die Top-25(!) der meistgesehenen Sendungen des Tages in dieser Zielgruppe gereicht.

Original bleibt Original

Wie gesagt – man kann dieser SILBEREISEN-Erfolgsgeschichte begegnen, indem man versucht, sie zu kopieren – das ist aber einfach schwierig, wenn der sich eine Kernkompetenz aufgebaut hat. Da die ZDF-Redaktion aber über Jahre hinweg keine originellen Ideen hatte, einfach mal einen eigenen Weg zu gehen und sei es nur, einfach mal live singen zu lassen oder andere Gäste einzuladen oder Nachwuchsförderung zu betreiben, ist „Willkommen bei CARMEN NEBEL“ bald Geschichte. Was danach kommt, ist noch nicht bekannt – hoffentlich wird das ZDF sich nicht komplett vom Schlager verabscheiden. Gerüchten zufolge wird ja im Hintergrund bereits an einem neuen Format gearbeitet.

Spendensumme

Manchmal heiligt ja der Scheck -äääh, der Zweck die Mittel. Immerhin konnte CARMEN NEBEL erneut eine große Spendensumme für die Deutsche Krebshilfe einsammeln – über 3,6 Mio. EUR sind zusammengekommen. Ein schöner Erfolg für CARMEN und für die Deutsche Krebshilfe.

Grafik: © ZDF/Brand New Media

 

 

MARINA MARX: Was geht da mit KARSTEN WALTER von FEUERHERZ? 3

Marina Marx Der geilste Fehler CD

Regelmäßige Posts auf Instagram und Co.

Dass sich Künstlerinnen und Künstler auch gerne mal gemeinsam in sozialen Netzwerken zeigen, ist nichts Ungewöhnliches. Und so ist es auch recht normal, wenn sie sich zusammen auf Fotos bzw. Selfies zeigen. Aber die gemeinsamen Bilder von MARINA MARX und dem FEUERHERZ-Sänger KARSTEN WALTER sprechen schon eine recht eindeutige Sprache. Auch in Coronazeiten sehr nah beieinander, sieht man sie in sehr innigen Posen.

Blond ist eine tolle Haarfarbe

Dass KARSTEN WALTER eine Schwäche für blonde Frauen hat, bewies er schon bei seiner Liaison mit MICHELLE. MARINA MARX passt da natürlich ins „Beuteschema“, zumal sie natürlich eine sehr attraktive Sängerin ist. Gemeinsam bezeichnen sie sich in Anspielung auf ihre Namen als „Dreamteam Marsten“. Und wenn MARINA MARX „miss you“ als Kommentar auf ein Foto von KARSTEN postet, spricht das auch Bände…

Keine Kernkompetenz

Okay, derartige Liebschaften sind nicht unsere Kernkompetenz, die Berichterstattung darüber überlassen wir denen, die ohnehin von uns abschreiben. Aber vielleicht können wir ja wieder einen Anstoß geben, damit dann anderweitig diese Information von den dafür zuständigen Medien weiterverbreitet werden. Wir sind („zuerst bei schlagerprofis.de“) gespannt, ob wir richtig lagen….