RANDOLPH ROSE: „Hundert Jahre sind noch zu kurz“ – ein Hit mit fast 12 Jahren Versp√§tung? Kommentare deaktiviert f√ľr RANDOLPH ROSE: „Hundert Jahre sind noch zu kurz“ – ein Hit mit fast 12 Jahren Versp√§tung?

Ramon Roselly 100 Jahre

Als RAMON KASELOWSKY am 4. Januar 2020 sein TV-Debut in der Castingshow DSDS gab, konnte wohl noch niemand ahnen, dass das – davon sind wir fest √ľberzeugt – die Geburtsstunde eines sehr erfolgreichen Schlagers√§ngers werden w√ľrde. Einige der Eigenschaften, die Ramon mitbringt, sind gut, aber schon oft in der Sendung zu sehen gewesen: Er hat ein strahlendes gewinnendes L√§cheln, er ist ein Frauentyp und sieht gut aus. Schon weniger allt√§glich, aber auch immer noch nicht soo ungew√∂hnlich ist seine angenehme Stimme und die Tatsache, dass er wirklich JEDEN Ton perfekt trifft. Was ihn aber einzigartig macht, ist seine absolut glaubw√ľrdige, authentische Art, zum deutschen Schlager zu stehen und diese (unsere) Musikrichtung zu leben. Das ist einfach eine Wohltat. Okay, der Schlager hat sein langj√§hriges Imageproblem sehr aufgearbeitet, heutzutage gibt es gro√üe Stars (allen voran Helene Fischer), die mit dem Schlagergenre zu echten Superstars geworden sind. Die meisten der j√ľngeren Interpreten sind genau genommen aber keine Vertreter des klassischen Schlagergenres, sondern eher Interpreten moderner Popmusik mit Schlagerelementen.

RAMON KASELOWSKY ging voll ins Risiko. Er trat mit einem vollkommen unbekannten Schlager an, der sehr konservativ und (O-Ton Dieter Bohlen) sogar etwas „altbacken“ daher kam. Dieses Risiko nimmt nur einer auf sich, der wei√ü, was er will und einen genauen Plan hat – und von Anfang an, von der ersten Sekunde an war klar: Hier will einer mit SCHLAGERN punkten und geht damit „All In“ – wissend, dass es sehr oft vorkommt, dass ein Talent oftmals nur deswegen nach Hause geschickt wird, weil er das vermeintlich falsche Lied ausgew√§hlt hat, was erst recht sehr leicht passieren kann, wenn man ein g√§nzlich unbekanntes Lied singt.

Ramon ging das Risiko ein – und gewann. Alle vier Juroren – und das sind wei√ü Gott nicht alle von Haus aus Schlagerfans – gaben ihm ein „Ja“. Zurecht stolz war darauf auch der Original-Interpret des Liedes: RANDOLPH ROSE, der sich danach wie folgt ge√§u√üert hat: „Ich f√ľhle mich nat√ľrlich geehrt und freue mich √ľber Ramons Erfolg‚Äú. In einem Interview mit dem Sender B2 erz√§hlte Randolph, dass das Lied mit Blick auf seine langj√§hrige gl√ľckliche Ehe geschrieben wurde. Wir f√§nden es sch√∂n, wenn Randolph auch bei der Finalshow mit dabei sein k√∂nnte – denn – wer h√§tte das jemals gedacht: Genau dieser Song, „100 Jahre sind noch zu kurz“, wird im Finale noch einmal erklingen – als Ramons Highlight.

Randlophs Lied wurde bereits vor fast 12 Jahren, im Jahr 2008, ver√∂ffentlicht. Es ist ein Lied, das ganz bewusst „old-fashioned“ gehalten ist. „100 Jahre sind noch zu kurz“ wurde in einigen Hitparaden vorgestellt, schaffte aber damals nicht den ganz gro√üen Durchbruch. Immerhin hat (bezeichnenderweise) der Belgische Schlagersender BRF das Hitpotenzial schon damals erkannt und den Titel im Dezember 2008 in seiner 1.359. Ausgabe der Schlagerparade vorgestellt, wie man HIER nachlesen kann.

Im Jahr 2018 wurde ein passendes Video hochgeladen, in dem Randolph seinen Schlager zum besten gibt – das Video hat inzwischen unglaubliche 133.000 Klicks – f√ľr dies doch jetzt nicht ganz sooo hoch professionelle Video ein stolzer Wert.

Unbestritten ist dieser Schlager wirklich im besten Sinne ein typischer deutscher Schlager wie wir ihn z. B. in den 1970er Jahren geliebt haben. Der Essener Komponist Klaus Pelizaeus hat diesen Titel ganz gezielt f√ľr Randolph Rose geschrieben und dabei ganz bewusst auf das Wert gelegt, was DIETER BOHLEN bei DSDS betont hat – er schrieb seinem Sch√ľtzling einen klassischen Schlager im besten Sinne auf den Leib mit einem romantischen, im positiven Sinne schnulzigen Text.

Kurios: Einem WAZ-Zeitungsartikel zufolge wusste Pelizaeus gar nichts davon, dass sein Schlager einem Millionenpublikum vorgestellt wurde. Als RAMON KASELOWSKY den Titel bei DSDS sang, verfolgte er im Fernsehen einen Krimi. Spa√üig findet Pelizaeus (und auch wir), dass Juror Dieter Bohlen annahm, dass der Schlager aus den 1970er Jahren stamme – angesichts dessen Worte „sch√∂ne √úberg√§nge und viele Harmonien – wie sie heute keiner mehr kennt„.

Wie schon mehrfach erw√§hnt – und das haben wir als erstes Schlagerportal auch klar so kommuniziert -, haben wir keinen Zweifel daran, dass RAMON, der sich inzwischen RAMON ROSELLY nennt, der n√§chste „Superstar“ wird. Wir sind absolut √ľberzeugt davon, dass wir diesmal einen „Superstar“ bekommen, der das Attribut (ausnahmsweise mal) zurecht tr√§gt. Erstens spricht die Qualit√§t des Ausnahme-Interpreten f√ľr sich. Und zweitens sind wir sicher, dass Ramon einen Riesen-Vorteil hat: Er wird sowohl bei RTL stattfinden (logisch, es ist ja ein Format des Privatsenders) als auch bei den √∂ffentlich-rechtlichen Medien, allen voran der ARD bzw. dem MDR, und hier konkret gesprochen in den Silbereisen-Shows. Es w√ľrde uns schon sehr wundern, wenn FLORIAN SILBEREISEN bzw. sein Manager MICHAEL J√úRGENS die Qualit√§t dieses Ausnahmetalents nicht erkennen w√ľrde.

Trotzdem sollte man auch an den Anfang denken – und da f√§nden wir sch√∂n, wenn auch RANDOLPH ROSE und sein Songautor KLAUS PELIZAEUS von diesem Boom profitieren und der wirklich sch√∂ne Titel „100 Jahre sind noch zu kurz“ die Aufmerksamkeit bekommt, die ihm zusteht – mit knapp 12 Jahren Versp√§tung…

PS: RANDOLPH ROSE hat den Titel neu produziert und als Single veröffentlicht und dazu auch ein Video veröffentlicht.

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FLORIAN SILBEREISEN: Gewohnt ordentliche Quote f√ľr steriles „Adventsfest der 100.000 Lichter“ 2021 15

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FLORIAN SILBEREISEN: Adventsfest ist eine Quotenbank

Auch in diesem Jahr waren es wieder fast 6 Mio. Menschen (genau 5,99 Mio.), die das Adventsfest der 100.000 Lichter gesehen haben. Offensichtlich st√∂rt es kaum jemanden, dass trotz tagelanger Vorbereitungen niemand live sang – erneut Vollplayback-Kasperletheater bei besten technischen Bedingungen (anders als von der ARD angek√ľndigt, wurde die Show eben NICHT live ausgestrahlt. Das best√§tigte zuletzt sogar KAI PFLAUME, der genau deshalb nicht vor Ort war.) Ob es der Glaubw√ľrdigkeit eines √∂ffentlich-rechtlichen Senders dienlich ist, hier sonnenklar und nachweisbar etwas Falsches zu schreiben, sei dahingestellt.¬†

Fotos von der gestrigen Show

N√úRNBERGER CHRISTKIND

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ANDREA BERG z√ľndet das Friedenslicht an

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ANDY BORG – sang das gleiche Lied wie im Vorjahr

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LUCAS CORDALIS & DANIELA KATZENBERGER mit Tochter

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ANNA-CARINA WOITSCHACK – diesmal ohne STEFAN MROSS

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ANDREAS GABALIER – schade, selbst er hat nicht (mehr) den Anspruch, live zu singen

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B√úLENT CEYLAN – wieder hat man einen Grund gefunden, ihn in eine Schlagershow einzuladen

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NO ANGELS

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NO ANGELS

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ROSS ANTONY

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ERIC PHILIPPI

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MATTHIAS REIM & CHRISTIN STARK

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IREEN SHEER verk√ľndete B√ľhnenabschied (√ľbersetzt: Promotion f√ľr Album und bevorstehende Tour)

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ROMY KIRSCH

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ELLA ENDLICH

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FLORIAN SILBEREISEN & THOMAS ANDERS

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HOWARD CARPENDALE

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BRINGS

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ROLAND KAISER – nicht nur bei SILBEREISEN, sondern sogar bei einem eigenen sp√§ter ausgestrahlten Konzert(!) greift er auf Vollplayback zur√ľck – schade!

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SINFOGLESIA

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TILL BR√ĖNNER mit FLORIAN SILBEREISEN

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KELLY FAMILY

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DIE JUNGEN ZILLERTALER

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ROLF ZUCKOWSKI

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ELLA & NORBERT ENDLICH

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HIGHLAND SAGA

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Fotos: ¬© ARD/J√ľrgens TV/Dominik Beckmann

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Update: KAI PFLAUME: Wo war er gestern beim „Adventsfest der 100.000 Lichter“? 3

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KAI PFLAUME: Haben wir da was verpasst?

Das „Adventsfest der 100.000 Lichter“ war eigentlich wie immer. Vollplayback-Vorf√ľhrungen, die immer gleichen G√§ste, vermutlich eine Top-Quote, weil es niemanden st√∂rt, dass es keinen Anspruch gibt. Aber dennoch waren wir etwas irritiert. Nein, nicht dar√ľber, dass die ARD behauptet hat, es handle sich um eine Live-Show, obwohl wir es sonnenklar mit einer Aufzeichnung zu tun hatten. – Nein, wir dachten, vielleicht bringt ja KAI PFLAUME, der vollmundig angek√ľndigt wurde, etwas Abwechslung in die Show.

SCHLAGERKIDS: „Da waren’s nur noch zwei“

Wir sind fest davon ausgegangen, dass KAI beim Adventsfest in Verbindung mit MIGUEL, der einst bei „Klein gegen Gro√ü“ mitgewirkt hatte – im Zusammenhang mit FLORIAN SILBEREISEN und THOMAS ANDERS, der „zuf√§llig“ auch vor Ort war, gebracht w√ľrde. Zumindest wir haben keinen KAI PFLAUME beim Adventsfest erblickt. Warum das so ist? Man wei√ü es nicht. Die „geniale“ Kommunikation der ARD sorgt daf√ľr, dass dazu nichts gesagt wurde. Zumindest wurde so auch nicht ein Statement wie „die Show wird live ausgestrahlt“ pr√§sentiert. Und immerhin zwei von urspr√ľnglich mal VIER „SCHLAGERKIDS“ waren ja vor Ort.¬†

Update 28.11.2021, 12.50 Uhr: KAI PFLAUME wäre nur live vor Ort gewesen

In einem Instagram-Beitrag hat KAI PFLAUME nun klargestellt, warum er nicht dabei war. Auch wenn die ARD ja behauptet hat, die Show sei live ausgestrahlt worden und das bis Showbeginn nicht richtiggestellt hat, wurde sie aufgezeichnet. KAI stand aber selber die Woche √ľber im Studio und konnte deshalb nicht dabei sein. Warum KAI PFLAUME selbst das klarstellen muss und sein Name in der Sendung nicht erw√§hnt wurde (oder haben wir das verpasst?), bleibt derweil ein R√§tsel.¬†

Foto: © NDR/Petra Stadler

 

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