FLORIAN SILBEREISEN – Quotenwette verloren – unter 4 Mio. DSDS-Zuschauer Kommentare deaktiviert für FLORIAN SILBEREISEN – Quotenwette verloren – unter 4 Mio. DSDS-Zuschauer

DSDS SIlbereisen Bohlen TV Now

Ups – das hatten wir nicht gedacht. Trotz Corona und trotz eher übersichtlichen Alternativprogramms kommt DSDS nicht über vier Millionen Zuschauer hinaus. 3,94 Millionen Zuschauer sahen zu, was einem Marktanteil von 11,4 Prozent entspricht (sogar 0,2 Prozent weniger(!) als in der Vorwoche). Während der Name „Silbereisen“ die Zuschauerzahlen beim Traumschiff nach oben hat schnellen lassen, hat es bei DSDS nicht wirklich viel Publikum gebracht. Offensichtlich lieben die Zuschauer „ihren“ Florian doch eher in seiner klassischen Rolle. Der beste Beleg dafür ist, dass die Einschaltquote der Wiederholung(!) der „großen Schlagerüberraschung“ mehr Zuschauer vor die Bildschirme gelockt hat als die neue DSDS-Sendung.

„Unsere wunderbaren Jahre“ sahen 6,8 Millionen Zuschauer und auch die ZDF-Sendung „Quiz-Show“ steht mit 4,52 Mio. Zuschauern besser da als DSDS – das hätten wir ehrlich gesagt nicht erwartet. Quote und Marktanteil von DSDS sind somit auf einem zufriedenstellenden ordentlichen Niveau – aber auch nicht mehr. Mal schauen, ob zumindest die 4-Millionen-Zuschauer-Marke, die zuletzt im Januar geholt werden konnte, noch einmal mit einer Live-Show zu holen ist.

Fraglich ist- warum ist der „Silbereisen-Effekt“ bei RTL nicht so eingeschlagen wie bei anderen Formaten? Sicher hängt das vermutlich auch mit der Zielgruppe zusammen. Allerdings gibt es aus unserer Sicht in der Bohlen-Sendung zwei Probleme. Das erste ist der Moderator. Unsouverän liest Alexander Klaws seine Karteikarten vor, verhaspelt sich dabei noch unglücklich beim Lesen der Telefonnummern, lässt NULL Spontanität walten und ist schlicht kein Moderator, sondern ein Sänger bzw. Künstler. Das ist für den Zuschauer schon „anstrengend“. Und: Die Spannung ist in diesem Jahr nicht so groß wie in den Vorjahren. Wenn in der ersten Liveshow schon RAMON mit über 50 Prozent als Sieger angezeigt wird, ist schwer vorstellbar, dass der sich das noch einmal nehmen lässt. Wir dachten erst an eine Konzeptänderung. Aber vermutlich war es – wie in einigen sozialen Netzwerken zu lesen ist – tatsächlich ein Versehen gewesen, dass auch das Publikum die Stimmenverteilung erkennen konnte.

Trotz allem bleiben wir bei unserer Einschätzung, dass Ramon eine große Schlagerkarriere machen wird – egal, ob mit oder ohne rote Unterhose…

Fotos: TVNOW / Stefan Gregorowius

DSDS Silbereisen

Voriger ArtikelNächster Artikel

ANDY BORG: Der Quoten-Wahnsinn geht weiter – Musikantenstadl-Comeback? 0

Andy Borg Schlagerspass

Der Quoten-Wahnsinn geht weiter

Schon bei den letzten Shows „Schlager-Spaß mit ANDY BORG“ erzielte der beliebte Moderator schwindelerregende Einschaltquoten. Bei Ausgabe 23 waren es 1,62 Mio. Zuschauer bei 6,3 Prozent Marktanteil, davor waren es 1,65 Mio. Zuschauer  bei sogar 7,6 Prozent Marktanteil – Letzteres war die beste Quote des Jahres für ANDY BORG.

Starke Konkurrenz

Es ist kurios – wir fragen uns, warum das so ist – aber eigentlich IMMER, wenn ANDY BORG zum „Schlager-Spaß“ einlädt, prgrammiert der MDR Schlager dagegen. Das fanden wir anfangs ärgerlich – inzwischen ist es aber ein schönes Barometer, um festzustellen, wie stark sich das Alternativkonzept ANDY BORGs gegen das eigentlich massentaugliche SILBEREISEN-Konzept behauptet. Einmal mehr muss man sagen: ANDY hat sich toll geschlagen. Wobei man der Fairness halber natürlich zugeben muss, dass die SILBEREISEN-Programmierung („Schlager, Stars und Sterne“) eine Wiederholung war und dennoch sehr gut abschnitt.

Erneut erfolgreichstes Drittes Programm des Abends

Mit 1,49 Mio. Zuschauern und 5,2 % Marktanteil konnte nicht ganz das Ergebnis der letzten beiden Folgen erreicht werden – aber leider machen die Dritten Programme sich ja manchmal (wie in diesem Falle) selbst Konkurrenz. Richtig interessant und spannend ist, dass FLORIAN SILBEREISEN in „seinem“ (MDR)-Sendegebiet die Nase vorne hatte, während ANDY BORG in „seinem Revier“ (SWR) vorne lag. – Vor dem Hintergrund der erneut starken Konkurrenz sind 1,49 Mio. Zuschauer ein Bombenerfolg, mit dem auch das produzierende Kimmig-Entertainment sehr zufrieden ist.

Bewerbung für den Musikantenstadl?

Am 5. März 1981 fand der erste von KARL MOIK moderierte Musikantenstadl statt. Das 40-jährige Jubiläum würde sich hervorragend eignen, die Sendung zu alter Stärke zurückzuführen – eben mit traditionellem Schlager und abwechslungsreichen Gästen – das Erfolgsrezept zieht noch immer, wie der „Schlager-Spaß“ eindrucksvoll beweist. Und wenn jetzt schon das ostdeutsche Magazin „Super Illu“ ANDY mit genau dieser Idee, den Musikantenstadl wiederzubeleben, auf seine Titelseite nimmt, könnte das durchaus weiterer Nährboden für diese Idee sein. Wir fänden es toll, wenn einfach auch diese Facette des Schlagers Raum bekommen würde.

Quelle: DWDL unter Bezugnahme auf AGF/GfK, TV-Scope/Fernsehpanel D+EU
Foto: SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

LAURA WILDE in Quarantäne – Corona hat sie erwischt… 0

Bild von Schlagerprofis.de

Ein offenes Wort an ihre Fans

„Lange hat sie überlegt“, aber nun hat sie sich entschlossen, die Öffentlichkeit zu informieren. Die populäre Schlagersängerin LAURA WILDE ist mit dem Coronavirus infiziert worden.

„Feiert und seid gut drauf – aber…“

Zum Glück ist LAURA WILDE keine dieser Currywurstsängerinnen und geht als Vorbild voran: Feiern ja, aber mit Maß, Abstand voneinander und Respekt voreinander. Dazu gehört dann auch, nicht egoistisch nur eigene Interessen zu verfolgen, sondern sich und andere durch verantwortungsbewusstes Handeln zu schützen.

Traurig und wütend

Das Phänomen, dass einigen wenigen Veranstaltern die Coronaregeln egal sind oder sie kulante Regelungen mies beugen, scheint nicht nur im Ruhrgebiet ein Problem zu sein. Auch in der Schweiz kommt das vor, so zumindest berichtet es LAURA WILDE. „Traurig und wütend“ macht LAURA dabei, dass sie „ein positives Testergebnis“ mitgebracht habe.

Offene und verantwortungsvolle Kommunikation

Wir finden sowohl die Offenheit als auch die Art und Weise, wie LAURA ihre Fans informiert hat, sehr gut und drücken die Daumen, dass sie bald wieder gesund werden möge. Immerhin ist ihr Krankheitsverlauf laut ihrer Mitteilung bislang nur von leichten Symptomen geprägt.

Neues Album „Unbeschreiblich“ erscheint im Februar

Bild von Schlagerprofis.de

Es gibt aber auch gute Nachrichten von LAURA WILDE: Im Februar erscheint ihr neues Album „Unbeschreiblich“. Sobald wir nähere Informationen dazu haben, werden wir natürlich darüber berichten.

Bilder: Facebookseite LAURA WILDE