MATTHIAS REIM: Ist sein knapp 15 Jahre alter Song „Das machst du nur, um mich zu ärgern“ wirklich so „EGAL“? 1

Wendler Egal

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Fast schon 15 Jahre ist es nun schon her, dass MATTHIAS REIM im Jahr 2005 unter dem Namen „Reim“ sein Album „Unverwundbar“ veröffentlicht hat, das es immerhin in die Top-10 der deutschen Album-Charts geschafft hat. Damals (wie heute) kam Reim sehr rockig daher. Es gab aber auch einen eher schlageresken Song auf dem Album – Track 4: „Das machst du nur, um mich zu ärgern“. Geschrieben hat dieses Lied „Knibbel“ Joachim Horn-Bernges unter dem Pseudonym Balzheim. Eigentlich – wie wir finden – ein kommerzielles Ding, das durchaus auch das Zeug zu einem Hit gehabt hätte – hören wir doch mal rein:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Strophe hört sich irgendwie vertraut an.. erinnert uns das nicht an einen Song, der es in die deutschen Singlecharts geschafft hat? Wir haben dem Phänomen, dass eine rund drei Jahre alte Aufnahme plötzlich ein Hit wird, bislang keine größere Bedeutung beigemessen, weil der Song nicht wegen seiner musikalischen Qualität, sondern wegen penetranter Medienberichterstattung erfolgreich wurde. Aber DAS Thema finden wir dann doch interessant genug, es euch vorzustellen – also wenn man sich die Strophen von „Matzes“ knapp 15 Jahre alten Songs anhört und sie mit dem Song „Egal“ vergleicht, kommt man vielleicht schon ins Grübeln – oder? – Hier zum Nachhören mal der direkte Vergleich:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Während der erste Song von Joachim Horn-Bernges geschrieben wurde, wurde der zweite Titeln von Michael Wendler verfasst – so steht es jedenfalls in der GEMA-Datenbank. Wir finden – so eine kleine Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen – oder? Wir sind gespannt, ob „Knibbel“ die ganze Sache auch einfach „EGAL“ ist…

Danke an GEORG FISCHER für den Hinweis zu diesem Thema!

Voriger ArtikelNächster Artikel

1 Kommentar

  1. Der Hinweis von Georg Fischer ist absolut berechtigt.

    Der Harmonieablauf und auch die Melodieführung beider Songs im Vers sind identisch!
    Hier ist ein Plagiatsvorwurf vollkommen berechtigt.

    Hier könnte „Balzheim“ (Joachim Horn-Bernges) durchaus gegen vorgehen – die Erfolgsaussichten sind mit Sicherheit nicht gering.

    Ein nicht unübliches Vorgehen ist nun zu warten, wie ‚erfolgreich‘ der Wendler-Abklatsch wird. Und wenn dann ein paar Taler in der Kasse liegen, schlägt man (Joachim) zu und fragt mal „freundlich“ an, was denn dieser Müll soll?

    Das Problem hierbei ist aber, dass Wendler überhaupt keine Kohle hat und auch die Gerichtsvollzieher zuerst die Hand aufhalten.

    ‚Glücklicherweise‘ ist das kopierte Werk ‚EGAL‘ auch unter MICHAEL WENDLER registriert und der Verlag ist Schedler (Deutschland/Österreich). Somit kann sich Herr Norberg (Wendlers bürg. Name) nicht hinter „Strohmännern“ und -„Frauen“ (wie z.B. seiner Tochter Adelina) verstecken.
    (Immerhin hat des Norbergs Tochter ja jüngst einige Firmen in den USA registrieren lassen (American Waterfont Inc. und Cape Music Inc.) – nun darf sie künftig den Kopf hinhalten.)

    Das Original von Matze Reim ist übrigens bei Hanseatic Musikverlag verlegt – eine Edition von Warner Chappell (damals noch zu Zeiten von ‚INTERSONG‘).

    Variante 2:
    Dem Wendler in den Hintern treten und eine Eintragung als gleichberechtigter Mit-Komponist (50%) „vorschlagen“ … Denn wenn eine Pfändung betreffend ‚Wendler‘ bei der GEMA eingeht, betrifft das nur das Konto von Michael Wendler, Joachim würde aber seinen Teil bekommen.

    Allerdings dürfte das Joachim „EGAL“ sein, da er die Almosen-Beträge, die ein solcher Song einspielt wahrscheinlich nicht einmal bemerken würde 😉

CARMEN NEBEL: Einschaltquote vergleichbar mit der der letzten Shows 3

Bild von Schlagerprofis.de

SILBEREISEN-Kopie bietet ordentliche Quotenwerte

Irgendwie ist es nicht nachvollziehbar, warum CARMEN NEBEL auch mit ihren letzten Shows nicht mal ansatzweise den Anspruch hat, dem großen Konkurrenten FLORIAN SILBEREISEN Paroli zu bieten. Die Antwort des ZDF auf das Maß aller Dinge, die SILBEREISEN-Feste-Shows, ist einmal mehr eine schlechte Kopie des Feste-Formats. Die Gästeliste liest sich 1:1 wie die von FLORIAN SILBEREISENs Show (bezogen auf die musikalischen Gäste, die Telefonisten lassen wir mal außen vor). Motto: Wenn FLORIAN damit Erfolg hat, dann hat das ZDF es sicher auch.

„Keine Experimente“ – damit auch nicht bei den Quoten

3,48 Mio. Zuschauer und 14,2 % Marktanteil – das ist ein durchaus ordentlicher Wert, sogar der beste Marktanteil der letzten zwei Jahre. So gesehen geht die „Keine Experimente“-Taktik auf. Wie immer kein Livegesang, wie immer kein Mut in der Besetzung der Show – die Rechnung ging halbwegs auf. Ein direkter Vergleich der Quotenwerte zeigt aber, dass das Original einfach deutlich besser läuft als das „Abziehbild“:

Quotenentwicklung „Willkommen bei CARMEN NEBEL“

09/2018 Willkommen bei CN 3,64 Mio. / 13,5 % MA
05/2019 Willkommen bei CN 3,81 Mio. / 13,6 % MA
07/2019 Willkommen bei CN 3,26 Mio. / 13,5 % MA
09/2019 Willkommen bei CN 3,18 Mio. / 13,1 % MA
09/2020 Willkommen bei CN 3,48 Mio. / 14,2 % MA

Mit anderen Worten – ein leichter Quoten- und Marktanteilanstieg.

Quotenentwicklung „Feste“-Shows

Hier mal zum Vergleich die letzten fünf „Feste“-Einschaltquoten:

11/2019 Schlagerbooom 5,75 Mio. / 21,3 % MA
12/2019 Adventsfest 5,66 Mio. / 21,0 % MA
01/2020 Schlagerchampions 5,56 Mio. / 19,8 % MA
06/2020 Schlagerlovestory 5,08 Mio.  / 17,9 % MA
07/2020 Schlossparty „Schlager, Stars und Sterne“ 4,31 Mio. / 19,7 % MA

Beim jugendlichen Publikum durchgefallen

Interessant ist ein Blick auf die Einschaltquote in der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer. Dort erreichte CARMEN NEBEL gerade mal 4,2 Prozent Marktanteil (0,27 Mio. Zuschauer) – damit hat es nicht für die Top-25(!) der meistgesehenen Sendungen des Tages in dieser Zielgruppe gereicht.

Original bleibt Original

Wie gesagt – man kann dieser SILBEREISEN-Erfolgsgeschichte begegnen, indem man versucht, sie zu kopieren – das ist aber einfach schwierig, wenn der sich eine Kernkompetenz aufgebaut hat. Da die ZDF-Redaktion aber über Jahre hinweg keine originellen Ideen hatte, einfach mal einen eigenen Weg zu gehen und sei es nur, einfach mal live singen zu lassen oder andere Gäste einzuladen oder Nachwuchsförderung zu betreiben, ist „Willkommen bei CARMEN NEBEL“ bald Geschichte. Was danach kommt, ist noch nicht bekannt – hoffentlich wird das ZDF sich nicht komplett vom Schlager verabscheiden. Gerüchten zufolge wird ja im Hintergrund bereits an einem neuen Format gearbeitet.

Spendensumme

Manchmal heiligt ja der Scheck -äääh, der Zweck die Mittel. Immerhin konnte CARMEN NEBEL erneut eine große Spendensumme für die Deutsche Krebshilfe einsammeln – über 3,6 Mio. EUR sind zusammengekommen. Ein schöner Erfolg für CARMEN und für die Deutsche Krebshilfe.

Grafik: © ZDF/Brand New Media

 

 

MARINA MARX: Was geht da mit KARSTEN WALTER von FEUERHERZ? 3

Marina Marx Der geilste Fehler CD

Regelmäßige Posts auf Instagram und Co.

Dass sich Künstlerinnen und Künstler auch gerne mal gemeinsam in sozialen Netzwerken zeigen, ist nichts Ungewöhnliches. Und so ist es auch recht normal, wenn sie sich zusammen auf Fotos bzw. Selfies zeigen. Aber die gemeinsamen Bilder von MARINA MARX und dem FEUERHERZ-Sänger KARSTEN WALTER sprechen schon eine recht eindeutige Sprache. Auch in Coronazeiten sehr nah beieinander, sieht man sie in sehr innigen Posen.

Blond ist eine tolle Haarfarbe

Dass KARSTEN WALTER eine Schwäche für blonde Frauen hat, bewies er schon bei seiner Liaison mit MICHELLE. MARINA MARX passt da natürlich ins „Beuteschema“, zumal sie natürlich eine sehr attraktive Sängerin ist. Gemeinsam bezeichnen sie sich in Anspielung auf ihre Namen als „Dreamteam Marsten“. Und wenn MARINA MARX „miss you“ als Kommentar auf ein Foto von KARSTEN postet, spricht das auch Bände…

Keine Kernkompetenz

Okay, derartige Liebschaften sind nicht unsere Kernkompetenz, die Berichterstattung darüber überlassen wir denen, die ohnehin von uns abschreiben. Aber vielleicht können wir ja wieder einen Anstoß geben, damit dann anderweitig diese Information von den dafür zuständigen Medien weiterverbreitet werden. Wir sind („zuerst bei schlagerprofis.de“) gespannt, ob wir richtig lagen….