BEN ZUCKER gibt allen Ernstes „Coronavirus“ als Grund für VÖ-Verschiebung seines Livealbums an 1

Ben Zucker Wer sagt das Zugabe

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Die Argumentation „Coronavirus“ für alles herzunehmen, was nicht so läuft wie gewohnt, treibt inzwischen merkwürdige Blüten. In Zeiten, in denen die Bundesligastadien voll sind, das Schlagerdome-Festival um ein Jahr zu verschieben, ist schon merkwürdig. Aber immerhin kann man noch mit großen Menschenmengen argumentieren.

BEN ZUCKER hat die Neuauflage seines Albums „Wer sagt das?! – Zugabe!“ schon einmal verschoben – vom 13. März auf den 3. April. Nun wird die VÖ schön wieder verschoben. Nach unserer Meinung durchaus mit Bedacht: Ben wird am 6. Juni in der großen Schlager Lovestory mitwirken. Da an dem Wochenende bereits hochkarätige Veröffentlichungen zu erwarten sind, legt er die eigene VÖ auf den 12. Juni – das ist sinnvoll, das hätte man nach unserer Meinung auch so kommunizieren können.

Stattdessen sehen wir bei Facebook einen niedergeschlagenen Ben Zucker, der das böse böse Coronavirus mit äußerster Niedergeschlagenheit dafür verantwortlich macht, dass die Veröffentlichung von „Wer sagt das?! – Zugabe!“ verschoben werden muss. Wir sind große Ben-Zucker-Fans und freuen uns auf die Veröffntlichung, die bestimmt toll ist. Wir finden aber auch, dass Fans ein Recht auf Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit haben. Na ja, dann freuen wir uns nun auf den 12. Juni in der Hoffnung, dass bis dahin nicht wieder neue Unwägbarkeiten entstehen…

Immerhin: Trotz Corona wird am 13. März die Vorab-Single „Genau jetzt“ veröffentlicht.

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1 Kommentar

  1. Haben die Künstler jetzt alle davor Angst Ihre Alben ohne entsprechende Promotion in einer Schlagersendung zu veröffentlichen? Die Absage des Schlagerdome kann man sowieso nicht ernst nehmen. Die Veranstaltung findet nämlich in genau 12 Wochen statt, in Worten „in zwölf Wochen“. Außerdem kann man auf der Seite von ADticket noch immer Tickets für diese Veranstaltung bestellen. Kann es sein, das es hinter den Kulissen des Schlagerdome irgendwelche Problem gibt, die der Veranstalter nicht kommunizieren will? Man hat den Eindruck das etwas nicht stimmt, und etwas an der Sache faul ist.

ANDY BORG: Der Quoten-Wahnsinn geht weiter – Musikantenstadl-Comeback? 0

Andy Borg Schlagerspass

Der Quoten-Wahnsinn geht weiter

Schon bei den letzten Shows „Schlager-Spaß mit ANDY BORG“ erzielte der beliebte Moderator schwindelerregende Einschaltquoten. Bei Ausgabe 23 waren es 1,62 Mio. Zuschauer bei 6,3 Prozent Marktanteil, davor waren es 1,65 Mio. Zuschauer  bei sogar 7,6 Prozent Marktanteil – Letzteres war die beste Quote des Jahres für ANDY BORG.

Starke Konkurrenz

Es ist kurios – wir fragen uns, warum das so ist – aber eigentlich IMMER, wenn ANDY BORG zum „Schlager-Spaß“ einlädt, prgrammiert der MDR Schlager dagegen. Das fanden wir anfangs ärgerlich – inzwischen ist es aber ein schönes Barometer, um festzustellen, wie stark sich das Alternativkonzept ANDY BORGs gegen das eigentlich massentaugliche SILBEREISEN-Konzept behauptet. Einmal mehr muss man sagen: ANDY hat sich toll geschlagen. Wobei man der Fairness halber natürlich zugeben muss, dass die SILBEREISEN-Programmierung („Schlager, Stars und Sterne“) eine Wiederholung war und dennoch sehr gut abschnitt.

Erneut erfolgreichstes Drittes Programm des Abends

Mit 1,49 Mio. Zuschauern und 5,2 % Marktanteil konnte nicht ganz das Ergebnis der letzten beiden Folgen erreicht werden – aber leider machen die Dritten Programme sich ja manchmal (wie in diesem Falle) selbst Konkurrenz. Richtig interessant und spannend ist, dass FLORIAN SILBEREISEN in „seinem“ (MDR)-Sendegebiet die Nase vorne hatte, während ANDY BORG in „seinem Revier“ (SWR) vorne lag. – Vor dem Hintergrund der erneut starken Konkurrenz sind 1,49 Mio. Zuschauer ein Bombenerfolg, mit dem auch das produzierende Kimmig-Entertainment sehr zufrieden ist.

Bewerbung für den Musikantenstadl?

Am 5. März 1981 fand der erste von KARL MOIK moderierte Musikantenstadl statt. Das 40-jährige Jubiläum würde sich hervorragend eignen, die Sendung zu alter Stärke zurückzuführen – eben mit traditionellem Schlager und abwechslungsreichen Gästen – das Erfolgsrezept zieht noch immer, wie der „Schlager-Spaß“ eindrucksvoll beweist. Und wenn jetzt schon das ostdeutsche Magazin „Super Illu“ ANDY mit genau dieser Idee, den Musikantenstadl wiederzubeleben, auf seine Titelseite nimmt, könnte das durchaus weiterer Nährboden für diese Idee sein. Wir fänden es toll, wenn einfach auch diese Facette des Schlagers Raum bekommen würde.

Quelle: DWDL unter Bezugnahme auf AGF/GfK, TV-Scope/Fernsehpanel D+EU
Foto: SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

LAURA WILDE in Quarantäne – Corona hat sie erwischt… 0

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Ein offenes Wort an ihre Fans

„Lange hat sie überlegt“, aber nun hat sie sich entschlossen, die Öffentlichkeit zu informieren. Die populäre Schlagersängerin LAURA WILDE ist mit dem Coronavirus infiziert worden.

„Feiert und seid gut drauf – aber…“

Zum Glück ist LAURA WILDE keine dieser Currywurstsängerinnen und geht als Vorbild voran: Feiern ja, aber mit Maß, Abstand voneinander und Respekt voreinander. Dazu gehört dann auch, nicht egoistisch nur eigene Interessen zu verfolgen, sondern sich und andere durch verantwortungsbewusstes Handeln zu schützen.

Traurig und wütend

Das Phänomen, dass einigen wenigen Veranstaltern die Coronaregeln egal sind oder sie kulante Regelungen mies beugen, scheint nicht nur im Ruhrgebiet ein Problem zu sein. Auch in der Schweiz kommt das vor, so zumindest berichtet es LAURA WILDE. „Traurig und wütend“ macht LAURA dabei, dass sie „ein positives Testergebnis“ mitgebracht habe.

Offene und verantwortungsvolle Kommunikation

Wir finden sowohl die Offenheit als auch die Art und Weise, wie LAURA ihre Fans informiert hat, sehr gut und drücken die Daumen, dass sie bald wieder gesund werden möge. Immerhin ist ihr Krankheitsverlauf laut ihrer Mitteilung bislang nur von leichten Symptomen geprägt.

Neues Album „Unbeschreiblich“ erscheint im Februar

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Es gibt aber auch gute Nachrichten von LAURA WILDE: Im Februar erscheint ihr neues Album „Unbeschreiblich“. Sobald wir nähere Informationen dazu haben, werden wir natürlich darüber berichten.

Bilder: Facebookseite LAURA WILDE