HELENE FISCHER: Vor genau 14 Jahren wurde ihr Debut-Album „Von hier bis unendlich“ veröffentlicht Kommentare deaktiviert für HELENE FISCHER: Vor genau 14 Jahren wurde ihr Debut-Album „Von hier bis unendlich“ veröffentlicht

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Unglaublich aber wahr: Am 2. Februar 2006 erschien das erste Helene-Fischer-Album „Von hier bis unendlich“. Nachdem Helene bereits 2005 zuvor an der Seite von Florian Silbereisen mit einem Operetten-Medley zu begeistern wusste (damals noch als „Helen Fischer“), hatte sie am 4. Februar 2006 ihren ersten SOLO(!)-TV-Auftritt in Florians damals schon wichtiger Fernsehshow. Das Motto lautete damals: „Winterfest der Volksmusik“. Helene präsentierte solo ihren (heute wohl nur noch Insidern bekannten) Song „Feuer am Horizont“. Später sang Helene diesen Song auch in den MDR-Sendungen „Komm doch mal vorbei“ und „Musik für Sie“. – Gemeinsam mit Florian sang sie beim Winterfest noch „Zwei Spuren im Schnee“.

Das Album wurde von Jean Frankfurter produziert. Er hat auch alle Songs komponiert. Die Texte stammen von Kristina Bach und der inzwischen leider verstorbenen Irma Holder. Das Album wurde in Frankfurters „Taunusstudio“ aufgenommen, die Gitarrensounds von Johan Daansen eingespielt.

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Als erste Radio-Single wurde bereits im Januar 2006 das genannte „Feuer am Horizont“ ausgekoppelt – trotz der genannten TV-Auftritte erreichte Helene damit noch nicht viel Aufmerksamkeit.

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Besser lief es mit der Single „Von hier bis unendlich“. TV-Premiere feierte der Titel bei Stefan Mross‘ „Immer wieder sonntags“. Einen ersten Meilenstein im Erfolgsmosaik erreichte Helene aber in der MDR-Sendung „Hit-Sommernacht 2006“. Mit der im April 2006 herausgebrachten Radio-Single „Von hier bis unendlich“ holte sie den Sieg dieser TV-Show – gegen eine imposante Konkurrenz bestehand aus Frank Schöbel, CORA, Olaf Berger, Bernhard Brink, Uta Bresan, Looping, Christian Lais, Simone und André Stade. Moderiert wurde die Show von UWE HÜBNER, der damit nach unserer Kenntnis Helene im Rahmen der Live-Show die erste Auszeichnung ihrer Karriere ihrer Karriere überreicht hat.

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Die im Juli 2006 herausgebrachte Promo-Single „Und morgen früh küss‘ ich dich wach“ feierte im August 2006 TV-Premiere im „Fernsehgarten“. Auch in den Musik-Shows „Musik für Sie“ und „Aktuelle Schaubude“ durfte der Titel nicht fehlen, später präsentierte Helene ihn auch bei den „Schlagern des Jahres“ (damals noch von Bernhard Brink moderiert, gegen den sie sich bekanntlich bei der Hit-Sommernacht durchgesetzt hatte). Richtig bekannt wurde der Song sieben Jahre später, als BEATRICE EGLI den Titel bei „Deutschland sucht den Superstar“ sang und dadurch Helenes Version sieben Jahre nach Erscheinen die Charts entern konnte.

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Die vierte und letzte Single ihres späteren Hitalbums war das im November 2006 veröffentlichte „Im Reigen der Gefühle„: Den Titel präsentierte Helene in der MDR-Sendung „Grüße aus dem Weihnachtswunderland“ und später bei der großen ARD-Show „Die Krone der Volksmusik“, der Vorgängersendung der heutigen „Schlagerchampions“. Kurios: Offensichtlich erst dieser Auftritt brachte den Durchbruch in den offiziellen Albumcharts – erst am 12. Januar 2007 war Helene erstmals in den offiziellen Charts vertreten. Ein Mitschnitt von Helenes Auftritt bei Günter Emmerich lief später in der damals neuen MDR-Sendung „Die MDR Hitparade“ – damit holte Helene erneut einen ersten Platz einer vom MDR ausgestrahlten TV-Sendung.

Auffällig ist, dass die bemerkenswerte TV-Präsenz zunächst nicht zu Charterfolgen mutierte. Erst später schlichen sich auch Erfolge in den offiziellen Charts ein – dass Helene in der Folgezeit von wenigen Ausnahmen abgesehen fast alle denkbaren Rekorde der Charts-Historie abräumen würde, war damals sicher noch nicht absehbar. Um so witziger ist es, nun noch einmal auf die erste Veröffentlichung der Ausnahmekünstlerin zurückzublicken.

Tracklist:

  1. Von hier bis unendlich – 3:48
  2. Engel geh’n durchs Feuer – 3:39
  3. Du triffst mitten ins Herz – 3:50
  4. Und morgen früh küss‘ ich dich wach – 3:48
  5. Einfach reden oder so – 3:43
  6. Feuer am Horizont – 3:55
  7. Am Ende sind wir stark genug – 3:16
  8. Solang dein Herz noch für mich schlägt – 4:06
  9. Manchmal kommt die Liebe einfach so – 3:19
  10. Es gibt keinen Morgen danach – 3:22
  11. Im Reigen der Gefühle – 3:21
  12. Auf der Reise ins Licht – 3:52
  13. Friesen Hitmedley (Bonustitel) – 6:46
  14. Ave Maria (heut sind so viele ganz allein) (Bonustitel) – 4:26
  15. Nur wer noch träumen kann (Bonustitel) – 3:22

Die Bonus-Tracks erschienen auf einer Weihnachtsedition des Albums, die 2007 veröffentlicht wurde. 2011 wurde das Album als Platin-Edition erneut veröffentlicht.

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NINO DE ANGELO – auch er ist beim Schlager(!!!)jubiläum dabei 1

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Erneuter Sinneswandel?

Okay – NINO DE ANGELO war mal einer der besten deutschen Sänger, seine Stimme war einzigartig. Wie seine Stimme heute klingt, weiß man nicht. Er könnte es in der TV-Show „Schalgerjubiläum“ zeigen, denn dahin wurde er tatsächlich eingeladen. Wie das geht, ohne mit Nachnamen REIM zu heißen und ohne als Dauergast ein Abo zu haben? An der Stimme liegt es ganz sicher nicht, die ist in der Show uninteressant – es wird ja wie immer Vollplayback gesungen. Vielmehr ist es taktisch klug, sich von Kopf bis Fuß durchtätowieren zu lassen, dann hat man eine Chance. Und über Schlagermusik herziehen, das kommt auch „gut“…

Gesegnet und verflucht

NINO DE ANGELO sagte 2018 in der BILD-Zeitung: „Ich werde nie wieder Schlager singen. Die Branche ist verlogen und gleichgültig. In den großen Shows bei Carmen Nebel und Florian Silbereisen werden immer die gleichen Leute eingeladen. Die sind alle glatt wie ein Kinderpopo. Der Nachwuchs kriegt keine Chance, alles ist in Vollplayback. Da mache ich nicht mehr mit.“ – Der einzige Satz, der hier wohl fragwürdig ist, ist der letzte. Okay, NINO DE ANGELO war erst kürzlich bei einer „Feste“-Show mit dabei. Warum nun also auch er wieder zu den besagten „immer gleichen Leuten“ gehört, obwohl er doch „nie wieder Schlager“ singen will – man weiß es nicht. (Oder wie der Lateiner sagt: Pecunia non olet).

Vielleicht doch kein Schlager?

Okay, nun könnte NINO vielleicht sagen, „Gesegnet und verflucht“, seine neue Single, sei kein Schlager. (Ähnlich wie bei anderen, wird auch bei ihm ein dämliches Geheimnis um die neue Single gemacht. Vermutlich hat der Song nicht die Qualität, um als Lied zu bestehen und deshalb macht man auf geheimnisvoll?). Wie die Kollegen von smago.de richtig analysiert haben, klingen erste Hörproben nach einer Mischung aus UNHEILIG und „Conquest Of Paradise“. Wenn das vielleicht KEIN Schlager ist, muss der Song aber doch nun wirklcih nicht in einem „SCHLAGERjubiläum“ präsentiert werden? Man kann sich nur wundern, auch wenn wir seinen Auftritt prognostiziert haben

 

KASTELRUTHER SPATZEN – Wahnsinns Charterfolg mit ihrem neuen Album 0

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Nummer 1 in der Schweiz und in Österreich

Wenn am Samstag die Aufzeichnung des „Schlagerjubiläums“ gesendet wird, wird die Sendung auch in Österreich ausgestrahlt. Wer ist dort auf Platz 1 der Albumcharts? Richtig: Die KASTELRUTHER SPATZEN aus Südtirol. Wer feiert ein „Schlagerjubiläum“ mit dem 20. Top-10-Album in Deutschalnd? Richtig: Die KASTELRUTHER SPATZEN. Und wer wird zur Show „Schlagerjubiläum“ eingeladen? Richtig: NINO DE ANGELO, der großkotzig gesagt hat, dass er nie wieder Schlager singen wolle – genau der tritt beim SCHLAGERjubiläum auf – ohne Worte…

Auch ohne TV-Show sensationell erfolgreich

Auch ohne mit Nachnamen „Reim“ zu heißen (oder vielleicht sogar gerade deswegen), hat die Grupppe es auf Platz 1 in der Schweiz geschafft, auf Platz 1 in Österreich und auf Platz 2 in Deutschland geschafft. Hier die Info der Plattenfirma dazu (diesmal ohne den Vermerk „zu Gast beim „Schlagerjubiläum“):

Die Kastelruther Spatzen feiern mit ihrem neuen Album “Liebe für die Ewigkeit” großen Charterfolg

21.10.2020

Auch wenn wegen der Pandemie das legendäre Spatzenfest, zu dem jährlich zehntausende Fans nach Kastelruth pilgern, ausfallen musste, erfreuen die Kastelruther Spatzen mit einem neuen Studioalbum gemeinsam ihr Publikum. Das neue Album “Liebe für die Ewigkeit” hat jetzt Platz 2 in den Offiziellen Deutschen Charts sowie Platz 1 in der Schweiz und in Österreich erobert! Die Kastelruther Spatzen haben also drei Gründe mehr, sobald Live-Konzerte wieder möglich sind, gemeinsam mit ihren Fans zu feiern!

Quelle: Electrola / Universal