Die “Große Schlager-Hitparade” in Peine: Publikum außer Rand und Band, hoch lebe der Schlager! Kommentare deaktiviert für Die “Große Schlager-Hitparade” in Peine: Publikum außer Rand und Band, hoch lebe der Schlager!

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Quer durch Deutschland tourt Jahr für Jahr “Die Große Schlager-Hitparade” mit Sascha Heyna. Auch in dieser Saison hat man wieder ein bunt gemischtes Line-Up zusammengestellt. Neben Schlager-Legende Ireen Sheer waren in Peine Michael Hirte, Sandro, Fernando Express (ersetzten “Die Schlagerpiloten”, welche aufgrund einer TV-Verpflichtung nicht dabei sein konnten,) sowie Patrick Lindner. Der Saal im Peiner Stadttheater war nahezu ausverkauft, das Publikum bis auf wenige Ausnahmen im gesetzten Alter. Und eben diese gaben so richtig Vollgas.

Kaum hatte Moderator Sascha Heyna, welcher durch die Show führte, das Publikum begrüßt, bat er diese zum Aufstehen. Da ließen sich die Feierfreudigen nicht lange bitten. Mit einem Hit-Medley war das Warm-Up sehr gelungen. Dann kündigte Sascha den ersten Act an. Den Mann mit der Mundharmonika – Michael Hirte.


Den idealen Anfang machte “Der Junge mit der Mundharmonika”, ehe es mit “Brennend heißer Wüstensand” weiterging. Stolz verkündete Michael, dass er inzwischen auch Produzent ist. Das besondere Musikerlebnis begleiteten die Zuschauer mit einem Chor.

Dass er auch komödiantisches Talent hat, bewies er als Sascha Heyna dazustieß und einen Witz erzählte. Der Saal lachte herzhaft, ehe wieder aus vollem Kehlen mitgesungen wurde – bei “Glück auf, der Steiger kommt”. Sichtlich gerührt bedankte sich Michael daraufhin beim Publikum für ihre Treue und dass seine Fans damals für ihn beim Super-Talent anriefen. Passend dazu wurde beim nächsten Lied, “Ave Maria” ein emotionales Video mit Aufnahmen gezeigt. Den gelungenen Abschluss machte ein Hitmedley, welches den Saal ordentlich in Stimmung versetzte!!

Und dann rollte der “Fernando Express” ein – “der einzige Zug, der pünktlich ist“, wie Sascha humorvoll anmerkte. Während beim ersten Lied noch Luft nach oben war, sorgte “Vino in Portofino” für eine Wahnsinnsstimmung. Der “Donauwellenwalzer” traf ebenfalls genau den Geschmack des Publikums, es wurde eifrig geschunkelt. Ihr Cover von Catarina Valentes Hit “Wo meine Sonne scheint” wurde von lautem Klatschen begleitet, beim Lied an Josephs Frau “Mein Paradies” wurden die Hände in die Luft gerissen. Da musste doch noch ein Nachschlag her – fand auch Sascha Heyna, der ein Hitmedley forderte. Der Saal erhob sich und ging noch einmal voll mit.


Dann betrat die Schlagerkönigin Ireen Sheer die Bühne. Dass sie in diesem Jahr bereits ihr fünfzigjähriges Jubiläum feiert, verdient höchste Anerkennung. Und auch wie fit sie noch immer ist. Nach einem Medley performte sie ihren Esc-Song von 1978, “Feuer”. Der Saal kochte, es gab gar Rosen von einem Jürgen. Nach “Du bist mein allergrößter Fehler” sowie “Goodbye Mama”
überraschte die Künstlerin mit einem Rock’n Roll Medley. Bestens aufgelegt rockte sie das Stadttheater. Zugaberufe waren die logische Folge. Und so kündigte Sascha Heyna mit ihr die Zugabe an: Ireen lieferte ihren Hit “Und heut Abend hab ich Kopfweh”, ehe es in die Pause ging.

Nachdem alle bisher aufgetretenen Künstler im Foyer fleißig Autogramme gaben und Fotowünsche erfüllten, eröffnete Sascha Heyna mit einem Wolfgang-Petry-Hitmedley die zweite Hälfte – und schon wieder stand der Saal.

Das “Küken” der Tournee, Sandro, folgte. Auf “Sag einfach Ja!” folgte “Flieg mit mir heute Nacht”, mit welchen er die Zuschauer überzeugen konnte. Es wurde laut mitgeklatscht, die Performance sagten den Peinern zu. Nach seiner Ballade “Ich lieb dich mehr als mein Leben” erhielt der junge Künstler Zugabe-Rufe und so folgte “Darling” von FANTASY. Den Abschluss bildete “Der ewige Stern”, bei welchem sich das Publikum sogar erhob.

Der Künstler, welche den Saal am meisten zum Kochen brachte, war ganz klar Patrick Lindner. Er startete mit seiner Version von “Dann kamst du” und legte, nachdem er ein Präsent von einer Miriam bekam, mit “Gefühl ist eine Achterbahn” nach. Mit “Anna Lena” erreichte die Stimmung ein neues Level, der Saal tobte. Fleißig geschunkelt wurde bei “Ich wünsch dir alles Glück auf Erden”, lautes Klatschen begleitete “Ich feier’ die Zeit”.

Der sympathische Sänger erzählte anschließend vom großen Udo Jürgens, welchem er mit seinem Cover von “Griechischer Wein” eine tolle Hommage erwies. Und auch den legendären, unvergessenen Entertainer Peter Alexander ehrte Patrick. Dieser war die Inspiration für sein Album “Böhmisch klingt’s am Besten” – ein Medley davon traf beim Publikum voll in’s Schwarze. Und auch der “Schneewalzer” kam an – mächtig laut war es im Stadttheater. Sascha Heyna stieß anschließend dazu und fragte, ob das Publikum denn Lust auf eine Reise mit Patrick Lindner hat – ja, aber sicher doch! Und so folgte “Bella Italia”, der Saal stand Kopf.

Zum krönenden Abschluss kamen noch einmal alle Künstler auf die Bühne, um gemeinsam “Eviva Espana” zu performen.

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Natürlich gab es nach der Show dann noch einmal die Möglichkeit, Fotos zu machen und Autogramme zu ergattern. Eine schöne Sache, die großes Interesse fand. Unser Fazit: Unbedingt die Chance nutzen, dabei zu sein. Gute Laune und Stimmung sind garantiert – für jede Generation, nicht nur die etwas Älteren werden ihren Spass haben! Etliche Termine stehen noch, das Lineup für 2020 steht auch bereits unter Vorbehalt fest!

Fotos, Video und Text: Kevin Drewes

 

 

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Not macht erfinderisch. Die Schlagerstars sind auch in Coronazeiten nah an ihren Fans – die moderne Technik (Skype und Co) macht es möglich, dass teils richtig tolle, teils grenzdebile, aber doch viele wirklich schöne Momente zwischen Stars und Fans geteilt werden.

Richtig toll finden wir aber, wenn es einfach mein eine völlig andere Idee gibt. Und damit hat uns heute die Kölner Band BRINGS überrascht: In einem Autokino geben sie ein – Achtung! – Drive-In-Konzert und spenden den Obolus dem Pflegepersonal der Uniklinik Köln – eine wie wir finden ganz tolle, großartige Sache.

Hier die ersten Infos zum Event:

Vielleicht war es seine authentische ansteckende Freude, die dafür sorgte, dass sein Video vom Montagnachmittag viral ging. Ganz sicher war es aber auch das, was ein sichtlich bestens aufgelegter Peter Brings in seinem Post aus der Quarantäne vermeldete: nachdem das Autokino in Köln-Porz am vergangenen Freitag wieder eröffnet werden konnte, sei ein Konzert dort jetzt eine “Streicheleinheit für die kölsche Seele”. Das wiederum sind nicht Peters Worte, sondern die der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Stadt Köln erteilte in diesen strengen Zeiten eine einmalige Genehmigung dafür, ein in dieser Form noch nie da gewesenes Kino-Live-Konzert durchzuführen, das in seinen detaillierten Abläufen – selbstverständlich unter pedantisch prioritärer Einhaltung der Corona Auflagen – noch fieberhaft erarbeitet wird.

Und die Idee, die BRINGS hatten, ist nichts weniger als eine Sensation: am 17. und 18.04.2020 spielen BRINGS live! Auf einer Bühne! Der visionäre Plan den Kölnern ein Konzert ihrer größten Band zu bescheren ist schlicht einmalig. BRINGS werden nebenbei die einzige deutsche Band sein, die ganz ohne Zoom, Skype und FaceTime auf einer Bühne schwitzen und spielen wird. Da wird einem Peters Freude auch klar. Es ist ein Signal der Lebensfreude in diesen Zeiten schwerer Prüfungen, und BRINGS haben das exklusive Privileg das tun zu dürfen, was sie seit über einem Vierteljahrhundert am besten tun. Das Autokino lässt 250 Fahrzeuge mit je 2 zwei Erwachsenen und eigenem Kind bis 14 Jahren zu. BRINGS werden live spielen und auf die Leinwand übertragen. Über eine hauseigene Frequenz wird der Ton in die Autos gesendet.

Zusammenhalten zum guten Zweck

Es ist aber auch ein Signal des Zusammenhalts und der Solidarität. Der Erlös des ersten Konzertes wird an eine Einrichtung der Uniklinik Köln zu Gunsten des Pflegepersonals gespendet. Der Ticketpreis beträgt für Erwachsene 29€, für Kinder bis 14 Jahren 10€, jeweils zzgl. Gebühren. Der Vorverkauf für diese im wahrsten Sinne des Wortes einzigartigen Konzerte beginnt am Mittwoch, den 08.04.2020 um 11:00 über die Homepage des Autokinos Köln-Porz.

https://www.autokino-koeln.de/

Quelle: ELECTROLA