TIM PETERS schiebt das Thema „Girls aus’m Pott“ weiter an… Kommentare deaktiviert für TIM PETERS schiebt das Thema „Girls aus’m Pott“ weiter an…

Cover Lauterbach Und dann erschuf der liebe Gott

Ein toller Schlager des ablaufenden Jahres ist zweifelsohne TIM PETERS‘ „Girl aus’m Pott“. Der u. a. von ihm selbst geschriebene Titel räumte bei Florian Silbereisens „Schlagerbooom“ so richtig ab. Florian kündigte den TItel mit dem Hinweis an, dass es ja nur wenige Lieder über die Ruhrgebiets-Menschen gibt und „vergaß“ dabei wohl, dass er selber in der Show „Griechischer Wein“ sang und dort auch das Petry-Musical, in dem auch „Ruhrgebiet“ vorkommt, präsentiert wurde. Mit „Bochum“ hat Herbert Grönemeyer einen weiteren Riesen-Klassiker geschaffen.

Wenn es darum ging, die Damen des Ruhrgebiets zu ehren, hat der deutsche Schlager auch hier schon in der Vergangenheit etwas zu bieten gehabt. Dasim Kölner Karneval aktive Urgestein KURT LAUTERBACH aus Solingen schuf den Mädels aus dem Westen schon einmal ein Denkmal mit dem Titel „Und dann erschuf der liebe Gott die Mädels aus dem Kohlenpott“. 

Das ist viele Jahrzehnte her, und offensichtlich hatte ja nicht einmal mehr Florian Silbereisen dieses Lied „auf dem Schirm“, so dass TIM PETERS mit „Girl aus’m Pott“ ein Thema fand, das kein Allerweltsthema des Schlagers war und das auch tänzerisch beim Schlagerbooom exzellent umgesetzt wurde – so weit, so gut.

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Bild von Schlagerprofis.deEtwas die Augen reiben mussten wir uns allerdings beim Blick auf eine der heutigen Neuerscheinungen. Eine gewisse Pia Pottrose hat eine SIngle namens „Mädels aus dem Pott“ veröffentlicht – fürwahr mal eine originelle Textidee, für die sie sogar höchstselbst als Songautorin verantwortlich zeichnet – unter ihrem Namen „Susan Kent“ hat sie den Titel auch selbst mitgeschrieben.

Hier der Promo-Text der Plattenfirma zu ihrer neuen Single:

Pia Pottrose ist natürlich ein Pseudonym. Die singende Dame ist aber ein alter Hase in der Musikszene, auch im Gala-Geschäft. Mit dem humorvollen Titel soll mal die Weiblichkeit im Ruhrgebiet beleuchtet werden. Am 17. Januar 2020 ist der Titel im Münsterschen Karneval vertreten, der vom WDR-Fernsehen aufgezeichnet wird.

Quelle: A la tete Records

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ANITA HOFMANN an Covid-19 erkrankt – wir wünschen GUTE BESSERUNG! 0

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Nun hat es auch die Schwester erwischt…

Vor einigen Tagen hat ALEXANDRA HOFMANN ihre Fans darüber informiert, dass sie an Covid-19 erkrankt ist. Was leider zu befürchten war, ist eingetreten – ihre Schwester ANITA HOFMANN ist leider auch an Corona erkrankt. Wir wünschen den Schwestern von Herzen gute Besserung und dass sie die Krankheit bestmöglich überstehen. Gerade ANITA hat sich auch in professionellen Kontakten eine tolle Menschlichkeit bewahrt, wie sie wirklich vorbildlich und einzigartig ist. Völlig branchenuntypisch denkt sie immer erst an andere und dann an sich – leider kennt das „C“-Virus da keine Gerechtigkeit – die Genesungswünsche fallen daher besonders herzlich aus…

Wilde Zeiten 2.0“ am 7. November

Zurück dann doch wieder zum „Professionellen“: Am 7. November erscheint von den Sisters das Update des bemerkenswerten „Wilde Zeiten“-Albums. Wir drücken die Daumen, dass auch die neue Version des Albums einschlägt. Der „Mehrwert“ kann sich sehen lassen:

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UDO JÜRGENS: Kurioses „Jubiläum“ beim Schlagerjubiläum 2

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UDO-JÜRGENS-Jubiläum angekündigt…

Neben dem 75 einhalbten Geburtstag von JÜRGEN DREWS und dem 50 einhalbten Jubiläum von MARIANNE ROSENBERGs Karriere gibt es ein weiteres kurioses Jubiläum. Laut MDR gibt es Folgendes zu feiern: „Vor 70 Jahren gewann Udo Jürgens als jüngster Teilnehmer einen Komponisten-Wettbewerb des ORF.“

Es war vor 71 Jahren…

Wir haben dazu den UDO-JÜRGENS-Experten RENÉ JOCHADE befragt. Der stellt klar:

Im Jahre 1949 veranstaltete der österreichische Rundfunk einen großen Komponistenwettbewerb, und Udo beschloss spontan, daran teilzunehmen. Er erinnerte sich sofort seines Liedes „Je t’aime“, welches er aus verschmähter Liebe mit Herzblut komponiert und getextet hatte:

„Je t’aime, lass mich bei dir sein.
Du weißt, ich brauche deine Liebe.
Mit dir war ich nie allein,
meine Hoffnung war, dass es so bliebe.“

Kurzentschlossen reichte er es ein. Und was geschah? Unter dreihundert erfahrenen Profis, welche neben ihm am Wettbewerb teilnahmen, erreichte Udo den dritten Platz! Seine Konkurrenz staunte nicht schlecht, als das Ergebnis bekanntgegeben wurde.

Und das war noch nicht alles: Ein paar Jahre später nahm Udo mit dem gleichen Titel an einem Gesangswettbewerb des Studios Kärnten teil, welcher ebenfalls vom österreichischen Rundfunk veranstaltet wurde und den vielsagenden Titel „Auf Biegen und Brechen“ führte (- so hieß der Wettbewerb -). Und siehe da, das Wunder geschah: Was ihm als Komponist noch nicht ganz geglückt war, gelang ihm hier als Sänger: Udo gewann diesen Wettbewerb, und zum ersten Mal in seinem Leben fühlte er sich wie ein kommender Star…

KEIN Schlagerjubiläum

Mal abgesehen davon, dass UDO JÜRGENS nicht wirklich ein Schlagersänger war, erzielte er also den Erfolg im KOMPONISTENwettbewerb des ORF vor 71 Jahren. Er war nicht etwa Sieger, sondern wurde Dritter. Und ob er von den 300 Teilnehmern der Jüngste war, darf lt. RENÉ JOCHADE ebenfalls angezweifelt werden.

Andere Jubiläen

Wie kürzlich von uns berichtet, ist die Veröffentlichung von UDO JÜRGENS‘ erster Erfolgssingle „Jenny“ vor 60 Jahren erfolgt. Vor 50 Jahren ging er auf legendäre „Udo 70“ Tour. Album und Tour „Udo 80“ setzten ebenfalls Maßstäbe. Wird man allen Ernstes den 71. Jahrestag einer Drittplatzierung begehen? (Oder liegt die Aufzeichnung der Show schon so lange zurück, dass es im Moment der Aufzeichnung noch „passte“?)…