FLORIAN SILBEREISEN, SARAH CONNOR u. a. HEUTE (19.12.) bei „Menschen 2019“ Kommentare deaktiviert fĂĽr FLORIAN SILBEREISEN, SARAH CONNOR u. a. HEUTE (19.12.) bei „Menschen 2019“

20191219 Silbereisen Menschen 2019

Gerne haben wir HIER darĂĽber berichtet, dass FLORIAN SILBEREISEN einen seiner eher seltenen Auftritte im ZDF am 19.12. bei Markus Lanz absolviert. Wie das Foto erahnen lässt, geht es natĂĽrlich auch um sein „Traumschiff“-Engagement. Spannend wird sein, ob Lanz sich trauen wird, auch auf die lange Zeit anhaltende GerĂĽchtekĂĽche zu sprechen zu kommen, dass Florian ganz zum ZDF wechseln wollte.

Einen ihrer vielen TV-Auftritte momentan hat auch Sarah Connor absolviert – hier ein Schnappschuss von ihrem Auftritt:

 

Bild von Schlagerprofis.de
Man kann fast wetten: Sarah Connor wird wieder live singen. Sie KANN es einfach, sie ist eine groĂźe Sängerin und zurecht die erfolgreichste Interpretin des Jahres. Auch die Kelly Family ist dabei – und auch hier werden Wetten angenommen. Wir gehen fest von einem Vollplayback-Auftritt aus. Bei vielen Konzerten haben nicht wenige Fans sich massiv darĂĽber „gewundert“; dass trotz Texttafeln massive Textprobleme bei den Kellys zu vernehmen waren – so haben wir es jedeenfalls gelesen. Insofern wĂĽrde Sinn machen, wenn die Kelly Family wie eigentlich fast immer bei diesen Shows Vollplayback singen wird. Hier ein Foto aus der Sendung:

Bild von Schlagerprofis.de

Unser Schlagerprofis-Dank gilt den TOTEN HOSEN, die „einfach so“ auf Platz 1 der Albumcharts gelangt sind – ohne wilde Aufrufe zu Fanbox-Käufen, ohne groĂźe TV-Shows. Offensichtlich sind Campino und Co. auch 2019 noch immer sehr angesagt – hier ein Foto von ihrem Auftritt:

Bild von Schlagerprofis.de

Wir finden es super, dass Markus Lanz wirklich vier der absolut angesagtesten Musikacts des Jahres eingeladen hat und freuen uns auf einen unterhaltsamen JahresrĂĽckblick im ZDF.

Fotos: ZDF / Sascha Baumann

Folge uns:
Voriger ArtikelNächster Artikel

IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

Bild von Schlagerprofis.de

IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

Bild von Schlagerprofis.de

Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

Folge uns:

CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

Bild von Schlagerprofis.de

CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

Folge uns: