SARAH CONNOR: Sie präsentiert ihr „erfolgreichstes Pop-Album des Jahres“ heute im TV-Special „ProSieben IN CONCERT“ 0

Mit „Herz Kraft Werke“ hat SARAH CONNOR ein gigantisch erfolgreiches Album abgeliefert. In der Jahresalben-Bestenliste steht das Album auf Platz 2 – wir vermuten, es wäre sogar an der Spitze angekommen, wenn das Jahr auch bei den zuständigen Chartsermittlern 12 Monate hätte – aber da macht man sich ja in vielerlei Hinsicht die Welt „widdde widde wie sie uns gefällt“ – was dabei herauskommt, sieht man insbesondere bei den Singlecharts.

Wie dem auch sei, wenn man RAMMSTEIN als Rock-Gruppe ansieht, hat Sarah Connor in der Tat DAS Popalbum des Jahres hingelegt und mit „Vincent“ einen Riesen Singlehit – vielleicht die beste deutschsprachige Nummer des Jahres – auch weil Sarah diesen Song unfassbar toll interpretiert. Der Erfolg ist mehr als berechtigt, sie ist eine großartige Livesängerin mit einer tollen Bühnenperformance. Die Weltklasse-Band, die sie begleitet, rundet hier das Bild ab. WIE erfolgreich Sarah ist, erkennt man an den TV-Terminen: Sie war SOWOHL beim RTL-Jahresrückblick „Menschen, Bilder, Emotionen“ zu Gast als auch beim ZDF-Rückblick „Menschen“ – so etwas gibt es nicht oft!

Insofern berichten wir gerne über die Ausstrahlung von Sarahs Konzert „ProSIEBEN in Concert“, das heute Abend ausgestrahlt wird. Hier der Pressetext der Plattenfirma dazu:

Ein fantastisches Jahr liegt hinter ihr und das muss gebührend gefeiert werden! Mit ihrem zweiten deutschsprachigen Album „HERZ KRAFT WERKE“ hat Sarah Connor nicht nur Platz 1 der offiziellen Albumcharts und Platinstatus erreicht, sondern auch das erfolgreichste Pop-Album des Jahres abgeliefert. Die viel diskutierte Single „VINCENT“, eine bewegende Pop-Hymne für Liebe und Toleranz, ist der einzige deutschsprachige Pop-Song, der in diesem Jahr Goldstatus erreicht hat! Zudem wurde Sarah Connor mit ihrem ersten Bambi ausgezeichnet (Kategorie „Musik National“). Die Sängerin und Songwriterin hat kürzlich außerdem den ersten – restlos ausverkauften – Teil ihrer Live-Tournee beendet und wird natürlich im kommenden Jahr wieder live zu sehen sein. Die Wartezeit verkürzt Sarah Connor mit einem ganz besonderen Highlight: Heute Abend wird das TV-Special „ProSieben IN CONCERT“ ausgestrahlt. Los geht es um 23:30 Uhr auf ProSieben.

„ProSieben IN CONCERT“ mit Sarah Connor wurde in intimer Atmosphäre vor knapp 600 Fans und Gästen vor wenigen Wochen in Berlin aufgezeichnet und feiert heute Abend Premiere. Einmal mehr zeigt sich Sarah Connor auf der Bühne in Bestform, powert mit unglaublicher Energie, berührt mit Emotionalität und unterstreicht mit ihrer packenden Performance, dass sie zweifellos zu den besten und ausdrucksstärksten Sängerinnen im Land gehört. Sarah Connor begeistert u.a. mit Songs von ihrem Hit-Album „HERZ KRAFT WERKE“, das letzte Woche auch als Live-Version „HERZ KRAFT WERKE LIVE“ auf CD, DVD, Blu-Ray und als Fan-Editon erschienen ist. Auf dem Doppel-Live-Album sind auch Hits wie „From Sarah With Love“ oder „Wie schön Du bist“ vom letzten Album „Muttersprache“ enthalten. Mit „HERZ KRAFT WERKE LIVE“ krönt Sarah Connor ihr ganz besonderes Jahr und bringt die volle Live-Atmosphäre in die heimischen Wohnzimmer.

Auch 2020 stehen bereits einige Highlights auf dem Plan, u.a. wird Sarah Connor auf große „HERZ KRAFT WERKE“ Open Air Sommer-Tour gehen! Wer dann von den Konzerten unter freiem Himmel, u.a. am 31.05.2020 in der legendären Berliner Waldbühne, noch nicht genug hat, wird im Frühjahr 2021 eine weitere Gelegenheit haben, Sarah Connor live erneut in den ganz großen Arenen zu erleben. Die „HERZ KRAFT WERKE“ versorgen uns auch in den kommenden Monaten mit ihrer ganz besonderen Energie – und heute Abend ab 23:30 Uhr im Konzert-Special „ProSieben IN CONCERT“.

Sarah Connor im TV
12.12.2019 / 23:35 Uhr / Pro7 / ProSieben in concert mit Sarah Connor
13.12.2019 / 20:15 Uhr / RTL / Die Ultimative Chartshow
19.12.2019 / 22:15 Uhr / ZDF / Menschen 2019 – ZDF Jahresrückblick
23.12.2019 / 20:15 Uhr / Pro7 / Weihnachten mit Joko & Klaas
31.12.2019 / 20:15 Uhr / RTL / Die Ultimative Chartshow

Quelle: Universal

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DRAFI DEUTSCHER – Rückblick: In allen Äras der ZDF-Hitparade konstant erfolgreich 0

Drafi Deutscher im Wandel der Zeit

Einen smago!-Award für je einen Auftritt bei Dieter Thomas Heck, Viktor Worms und Uwe Hübner hat das Berliner Duo CORA erhalten. Wir haben überlegt – gab es da nicht weitere Namen, die beständig oft in Berlin zu Gast waren? Ein Name ist da sicherlich präsent: DRAFI DEUTSCHER war in allen drei Hitparaden-„Äras“ (Heck / Worms / Hübner) konstant erfolgreich – sei es als Sänger, sei es als Komponist.

1960er Jahre (genauer gesagt 1969) Drei Auftritte bei Dieter Thomas Heck

Schon im Oktober 1969 präsentierte Drafi bei der 7. Ausgabe der ZDF-Hitparade sein von Harry Topel geschriebenes Lied „Don Quichotte“ und konnte sich prompt auf Platz 4 platzieren. Kein Wunder – Drafi war schon seit Jahren ein etablierter Schlagerstar, seine Riesenhits „Shake Hands“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“ u. a. standen für damals moderne deutsche Beatmusik.

Genau genommen markierte dieser Titel sogar einer der ersten zahlreichen Comeback Drafis, der ein unglaubliches „Stehaufmännchen“ war und dessen musikalischen Fähigkeiten ihn immer wieder an die Spitzen der Hitparaden führten – sei es als Sänger oder auch und vor allem als Komponist. Einen speziellen Fan hat Drafi gehabt. Als Thomas Gottschalk 1986 in der Sondersendung „Na sowas extra“ in einer TV-Show auf die 1960er Jahre zurückblickte, gab es fast keine deutschen Interpreten, die eingeladen wurden – außer eben Drafi Deutscher. Und an genau dieses „Don Quichotte“ erinnerte Gottschalk damals in seiner TV-Show (leider im YouTube-Clip nicht zu sehen, dafür aber der Spaß, den Thomas und Drafi damals hatten):

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1970er Jahre: Ein Auftritt bei Dieter Thomas Heck

Als Sänger trat Drafi Deutscher in den 1970er Jahren recht weit in den Hintergrund, allerdings war er immerhin genau einmal in den 70ern in Berlin zu Gast – am 29. August 1970 präsentierte er seinen Schlager „So viel Glück müsste man haben“, eine Eigenkomposition, die von Textdichterlegende Fred Jay getextet wurde.

Untätig war Drafi in jenen Jahren weiß Gott nicht – er landete als Komponist Riesenhits. „3-mal dabei – bitte nicht wiederwählen!“ – hieß es etwa für Tina Rainford, die 1976/77 mit Drafis Nummer „Silver Bird“ große Erfolge feierte und mit Drafis „Charly Boy“ 1977 noch „einen draufsetzte“. Nicht weniger als fünf-mal schmetterte Bino 1978 den von Drafi komponierten Hit „Mama Leone“ in den Berliner Unionfilm Studios.

1980 bis 1984 (Heck-Ära) Riesenerfolge als Komponist und Comeback als Sänger

Wie gesagt, trat Drafi viele Jahre lang unter seinem Namen nicht als Sänger in Erscheinung. Auch 1983 versteckte er sich in englischer Sprache hinter dem Pseudonym „Masquerade“ und sang „Guardian Angel“. Wer genau hinhörte, erkannte aber, dass sich hinter der Maske Drafi Deutscher versteckte. Und als die deutsche Version „Jenseits von Eden“ ein gigantischer Nummer-Eins-Hit wurde und „Hit des Jahres“ der ZDF-Hitparade, kam auch Drafis Gesangskarriere wieder in Fahrt. Schon der Nino-Hit „Ich sterbe nicht noch mal“ ging übrigens auf Drafis Kappe.

Einen imposanten Erfolg hatte er mit dem Titel „Tief unter meiner Haut“, den er im Mai 1984 in Berlin präsentierte – und sich gleich wieder platziert hat. Bis heute ist der Song ein Evergreen, Sohn René hat dem Titel mit einer aktuellen Version neues Leben eingehaucht. Auch DAS dürfte es in der Geschichte der ZDF-Hitparade selten gegeben haben: Ein Interpret macht mehr als 13 Jahre als Sänger „Pause“ und knüpft nahtlos an alte Erfolge an…

1985 bis 1989 (Worms-Ära)

Als Sänger trat Drafi bei Viktor Worms 4-mal in Erscheinung. Sehr vielen anderen Schlagerstars ist das damals nicht gelungen – zumal Viktor ja die „tolle“ Idee hatte, englischsprachige Nummern in der ZDF-Hitparade einzuführen. Drafi hatte in diesen Jahren Superhits wie „Herz-an-Herz-Gefühl“ (1986), „Das elfte Gebot“ (1988) und „Über Grenzen geh’n“ (1989). Zusammen mit Demis Roussos sang er im Duett „Young Love“ (auf Englisch). Insbesondere die erstgenannten Songs zeigten, wie sehr sich Drafi immer dem Zeitgeist anpasste. Waren zunächst die Wurzeln klar in der gitarrenlastigen Beatmusik, haben nun Synthesizer im New-Wave-Sound die Oberhand in seinen Hits das Regiment übernommen.

Vier weitere Male war Drafi als „Mixed Emotions“ bei Viktor Worms zu Gast – zweimal mit „You Want Love“ und mit den Songs „Bring Back (Sha Na Na)“ und „Sweetheart, Darling, My Dear“. Auch das Duoprojekt passte zum Zeitgeist – Modern Talking hatten damals große Erfolge mit kommerziellen Melodien und einfachen englsichen Texten – das hat Drafi mit gutem handwerklichen Können und großem kompositorischen Geschick sehr gut für sich selber kultivieren können.

Zweimal interpretierte darüber hinaus Andreas Martin die deutsche Version des von Drafi komponierten Hits „You Want Love“ als „Du bist alles“.

1990 bis 2000 (Hübner-Ära)

5-mal als Solist und 4-mal im Duo als „New Mixed Emotions“ mit Andreas Martin trat Drafi Deutscher bei Uwe Hübner auf.

1992 sang er den Titel „Solang aus Liebe“, ein Hit aus dem Album „Wie Ebbe und Flut“, das Drafi zusammen mit Chris Evans schrieb – eine Hymne wie sie damals auch zum ESC gepasst hätte. Als Solist verabschiedete sich Drafi 1996/1997 aus der Hitparade. Nicht weniger als 4-mal(!) präsentierte er seinen religiös angehauchten Hit „Amen“ bei Uwe Hübner und schaffte es damit sogar bis auf Platz 1 – das einzige Mal, dass er mit einem Solotitel Spitzenreiter war.

Das Mixed-Emotions-Projekt mit Oliver Simon war tot, aber Drafi hat mit Andreas Martin eine erfolgreiche Neuauflage geschaffen. 1991 hieß es zunächst „Sensuality“ und dann gleich 3-mal „Lonely Lovers“. Mit letztgenanntem Titel schaffte es Drafi bei Uwe Hübner 1991 sogar auch  Platz 1 der ZDF-Hitparade – ihm ist also das Kunststück gelungen, mit einem deutschen Solo- und mit einem englischsprachigen Duo-Titel Spitzenreiter zu werden – auch das dürfte in der Hitparadengeschichte recht einmalig sein.

Gedenk-Events

Angesichts dieser unglaublichen Erfolge in ALLEN drei Epochen der ZDF-Hitparade ist es eigentlich eine große Überraschung, dass man sich nicht an Drafi zurück erinnert. Nachdem der smago!-Award lieber Lucas Cordalis und Achim Petry ausgezeichnet hat (, obwohl Wolfgang doch noch lebt!?), könnte es ja durchaus denkbar sein, dass Drafis Sohn René bei einer zweiten Ausgabe der ZDF-Jubiläumsgala mit dabei sein könnte? Wir würden es jedenfalls sehr begrüßen…

PS: Das Interview im Beitragsbild bildet die Original-Unterschrift Drafi Deutschers ab

ESC-Kompakt berichtet: 2020 kein Vorentscheid zum ESC 0

Bis heute (20. Januar 2020) hat der NDR nicht kommuniziert, wer Deutschland beim diesjährigen Eurovision Song Contest vertritt. Zugegeben hatten wir vermutet, dass angesichts der Nicht-Nennung eines Termins für den deutschen Vorentscheid vielleicht bei den Schlagerchampions Licht ins Dunkel gebracht werden würde, aber dem war bekanntlich nicht so.

Auch wenn Barbara Schöneberger im vergangenen Jahr auf sozialen Medien mitteilte, für den ESC zu drehen, scheint es diesmal zumindest keinen Vorentscheid zu geben. Das Portal ESC-kompakt findet dafür eine nüchterne einleuchtende Begründung. Die EBU-Deadline für das Einreichen eines Beitrags ist der 9. März 2020. Und das TV-Programm bis Ende Februar steht bereits fest.

Sofern die Vermutung von ESC-kompakt stimmt, wovon wir ausgehen, darf man gespannt sein, wen der NDR ausgesucht hat. Wenn man die „Kompetenz“ der letzten Jahre zugrunde legt, ist in der Tat mit irgendeinem Kandidaten der Casting-Resterampe der Privatsender zu rechnen – schade, früher war der ESC mal ein bedeutender Musik und nicht Trash-Wettbewerb… – aber NOCH bleibt ja ein Funke Resthoffnung.

Quelle: ESC-kompakt

Bild: NDR/EBU