MAITE KELLY, DJ ÖTZI u. a.: Tolle Weihnachts(markt)Sendungen – aber erstmals kein WDR-„Weihnacht unter’m Baum“ Kommentare deaktiviert für MAITE KELLY, DJ ÖTZI u. a.: Tolle Weihnachts(markt)Sendungen – aber erstmals kein WDR-„Weihnacht unter’m Baum“

1 Zauberhafte Weihnacht im Land der Stillen Nacht 2019

Als der Radiosender WDR4 beim Dortmunder Weihnachtsmarkt 2003 erstmals die „Schlager-Weihnacht“ zelebrierte, gab es schon damals Gerüchte, dass der größte deutsche ARD-Sender sich im Radio komplett vom Schlager verabschieden würde. Vermutlich sehr zur Überraschung der damals Verantwortlichen war die Veranstaltung von Beginn an ein gewaltiger Erfolg. Tausende von Besuchern haben die Schlager-Weihnacht, die später ebenso wie das Radioprogramm zur Oldie-Dudel-Veranstaltung „Weihnacht unter’m Baum“ verkommen ist, mit großer Freude besucht.

Die Homepage „Weihnachtsmärkte in Deutschland“ sieht das Event sogar als Höhepunkt an – Zitat unter Bezugnahme auf den Dortmunder Weihnachtsmarkt: „Höhepunkt war dabei in den letzten Jahren immer die WDR 4 Schlagerweihnacht.“ – siehe auch HIER.

Eigentlich haben wir es als gutes Zeichen gedeutet, dass im vergangenen Jahr die Veranstaltung nicht mehr von WDR4 federführend präsentiert wurde (so kam es zumindest rüber), sondern „allgemein“ vom WDR. Moderator Jürgen Renfordt begrüßte Stars wie Lena Valaitis, Anna-Maria Zimmermann und Marie Wegener – und damit Vertreter der Schlager-Genres. Wir haben im vergangenen Jahr HIER darüber berichtet.

Die (teilweise) Rückkehr zur deutschen Schlagermusik hatten wir eigentlich als positives Signal gewertet. Vielleicht – so dachten wir – hat beim WDR ja doch jemand mitbekommen, wie oft die Lanxessarena mit Schlageracts ausverkauft ist oder wie groß die Begeisterung gerade in NRW für den Schlager ist. Laut Angaben der Zeitung „Ruhr Nachrichten“ hat der WDR das Event in diesem Jahr abgesagt – warum ausgerechnet der Sender als Coproduzent bei den „Festen“ Florian Silbereisens eingestiegen ist, ist angesichts dieser „Kompetenz“ beim besten Willen nicht nachvollziehbar“ und sogar bedenklich, wenn man sich daran erinnert, dass das Absägen von höchst erfolgreichen Formaten ja eine WDR-„Spezialität“ ist, man denke an die legendäre Radioshow „Mal Sondocks Hitparade“.

Während in Dortmund mit Radio NRW und Radio Do 91,2 private Sender eingesprungen sind, gibt es auch im Fernsehen Alternativen, die das erneute Versagen des WDRs für sich zu nutzen wissen. Beispielsweise strahlt der MDR am kommenden Samstag (07.12.2019) die von Sarah von Neuburg und Lars-Christian Karde moderierte Sendung „Weihnachten bei uns“ live aus Erfurt aus. Zu Gast sind u. a. Maite Kelly, Kerstin Ott, Semino Rossi, Giovanni Zarrella und Santiano.

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Bild: MDR/Hagen Wolf

Am 11.12. läuft im rbb-Fernsehen die Sendung „Zauberhafte Weihnachten“. Hier präsentieren im Berliner Christmas Garden Stars wie Semino Rossi, Nicole und Ute Freudenberg ihre Hits. In Potsdam stellen sich Nik P. und Sarah Jane Scott vor. Kerstin Ott präsentiert sich in Lübbenau, und im Spreewaldmuseum Lehde singt Olaf Berger.

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Bild: rbb

Auch der BR hat in den letzten Tagen in Flachau in Coproduktion mit dem ORF eine Sendung namens „Zauberhafte Weihnacht im Land der Stillen Nacht“ produziert. Die Moderatoren DJ Ötzi(!) und Sonja Weissensteiner begrüßen u. a. Maite Kelly, Semino Rossi, Fantasy, die Nockis u. a. – Vom BR wird die Sendung am 23.12.2019 ab 20.15 Uhr ausgestrahlt (die „Schlagerexperten“ vom WDR strahlen die Sendung übrigens am 25.12. um 06.25 Uhr aus – ohne Worte…).

Titelfoto: © BR/ORF/Franz Neumayr

 

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ANTONIA AUS TIROL: In ihrem neuen Video provoziert sie mit Sex 0

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ANTONIA AUS TIROL: Karrierestart als Partnerin von „Anton aus Tirol“

Gut 20 Jahre ist es her, dass SANDRA STUMPTNER als Bühnenpartnerin und Co-Sängerin von DJ ÖTZI in dessen Song „Anton aus Tirol“ ihren erfolgreichen Einstand gab – vermutlich hat genau dieser Song ihr den Namen „ANTONIA AUS TIROL“ eingebracht, mit dem sie bis heute aktiv ist.

Langjährige Stimmungssängerin

Mit ihren sexuellen Reizen hat „ANTONIA AUS TIROL“ eigentlich schon immer sehr offensiv gespielt. Wohl schon immer war sie sich der Wirkung ihres Dekolltés bewusst und nannte das „Dirndlpower“. Auch von „Pampelmusen in der Blusen“ war die Rede – wohlgemerkt: Die Sängerin höchstselbst hat so mit ihren Reizen kokettiert.

Imagewechsel

Anscheinend will sich ANTONIA AUS TIROL nun ein „rockigeres“ Image zulegen und auch deutlicher provozieren – also unverblümter als bislang. So hat sie den ELVIS-Klassiker „Jailhouse Rock“ neu aufgelegt und parallel ein provokantes Video veröffentlicht, das es in sich hat. Unter anderem ist in dem Video ein Geschlechtsakt zu sehen, der von einigen dahingehend gedeutet wird, dass eine Vergewaltigung zu sehen sei. Mit derartigen Diskussionen hat schon FALCO erfolgreich polarisiert und es damit bis in die ZDF-heute-Sendung geschafft hat.

Gewaltverherrlichung oder Emanzipation

Kritiker werfen ANTONIA AUS TIROL die Verherrlichung von Vergewaltigungen vor. In der Tat überlässt das Video der Fantasie des Betrachters, ob es hier um einen einvernehmlichen Geschlechtsakt geht. ANTONIA AUS TIROL beruft sich u. a. auf den Erfolgsfilm „50 Shades Of Grey“. Der BILD-Zeitung gegenüber fand ANTONIA deutliche Worte: Ich wollte in dem Video mal meine sexuelle Fantasie ausleben. Natürlich geht es um ein Rollenspiel und die Lust an der Unterwerfung.

Tipp für ihre Kritiker

Für die Kritiker, die ein Problem mit angedeuteten sexuellen Bildern in Zeiten des Internets haben, hat ANTONIA AUS TIROL gleich noch einen Tipp parat: Dem Portal heute.at sagte sie: „Wenn jemand sexuelle oder erotische Szenen, wo man eigentlich nichts sieht, als ‚ekelhaft‘ bezeichnet, dann sollte er sich Hilfe holen. Denn dann hat man ein gestörtes Verhältnis zu seinem Sexualleben.

Sex sells

Wie immer man zum vermeintlichen Imagewechsel von ANTONIA AUS TIROL stehen mag – eins ist ihr offensichtlich gelungen: Aufmerksamkeit zu erzielen. Immerhin rund 830.000 Klicks konnte ihr heißes Video generieren – binnen etwa einen Monats. Wir sind gespannt, wie sich die Karriere von SANDRA weiter entwickeln will, ihre provokante Art scheint jedenfalls anzukommen.

Video wieder „uncensored“ freigegeben auf YouTube

Nachdem das Video zwischenzeitlich von YouTube gesperrt wurde – angeblich wegen von Sony Music geltend gemachter Urheberrechte, Medienberichte zufolge womöglich auch wegen der „heißen Szenen“, ist es nun wieder unverändert auf der Videoplatform zu sehen und erfreut sich großer Beliebtheit:

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ANDY BORG: Der „Quotengarant“ hat erneut zugeschlagen… 2

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ANDY BORG abermals zweistellig im SWR-Sendegebiet

Im Sendgebiet des SWR hat ANDY BORG einmal mehr die Fans auf seiner Seite gehabt. 673.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bedeuten einen Marktanteil von 10,3 Prozent. Trotz „leichter Verluste“ (im Vormonat waren es im SWR-Gebiet 714.000 Zuschauer und 11,1 Prozent) ist das noch immer ein sensationell guter Wert. Erneut gelang es ANDY BORG mit seinen Gästen, den Spitzenplatz unter den erfolgreichsten Formaten der 3. Programme zu ergattern.

Fernsehballett abgeschlagen

Warum auch immer, programmiert der MDR eigentlich stets ein Schlagerformat gegen den SWR. Nachdem es selbst mit SILBEREISEN-Formaten nicht geklappt hat (im Sendegebiet holte die „Hüttenparty“-Wiederholung des Vorjahrs 8,4 Prozent), versuchte man es diesmal mit einer weiteren Wiederholung des Jubiläums des Fernsehballetts. Auch dieses Format hatte überhaupt keine Chance gegen den authentischen Top-Showmaster ANDY BORG. Diesmal lag der MDR-Marktanteil bei mageren 6,5 Prozent.

Erneut eine gute Mischung

Das einfache Rezept des großen Erfolgs von ANDY BORG ist sicherlich die gute Mischung aus etablierten Stars und weniger oft gesehenen Menschen bzw. aus Vollplayback und Livemusik. Beispielsweise feierte DUNJA RAJTER einen runden Geburtstag – schön, dass ANDY BORG ihr entsprechend Sendezeit gibt. Auch der beliebte Countrysänger TOM ASTOR ist leider nur noch selten im Fernsehen zu sehen, hat aber noch immer viele Fans.

Topstars und Nachwuchs

Mit STEFAN MROSS und ANNA-CARINA WOITSCHACK und voXXclub waren Acts dabei, die wir auch oft bei FLORIAN SILBEREISEN finden – aber auch der Nachwuchs wurde hofiert, so durften wir DANIEL SOMMER erleben. Eine „runde“ Sache, die mit einer sehr ordentlichen Quote belohnt wurde, auch wenn ANDY BORG sehr leicht Federn lassen musste – das muss man der Fairness halber sagen. Und dennoch ist und bleibt er ein Quotengarant.

Award für „beste monatliche Musiksendung“ verdient

Wir finden – bei DEM Erfolg hätte ANDY so etwas wie einen Award für die „beste monatliche Musiksendung“ verdient…

Foto: © SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

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