KERSTIN OTT feiert umjubelten und emotionalen Tour-Auftakt im Metropol-Theater in Bremen 0

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Gestern war es soweit. Kerstin Ott feierte den Start ihrer Tournee im Bremer Metropol-Theater. Der große Saal war mit 1400 Zuschauern restlos ausverkauft. Was für ein Auftakt!

Nach spektakulärem Intro betritt Kerstin Ott die Bühne und eröffnete passenderweise mit „Lebe laut“ den Abend – schon jetzt herrschte eine klasse Stimmung im Saal. Ihr mutmachender Titel „Schau mal“ folgte – ein Titel vom neuen Album, der schon jetzt zu ihren beliebtesten Songs gehört.

Nach „Ich wollt nie anders sein“ sowie einem unserer Favoriten, „Herzbewohnerwurde die Katze aus dem Sack geholt – Special Guest Lara Hulo betrat die Bühne, um gemeinsam mit Kerstin Ott „Willkommen“ vom legendären Duo Rosenstolz zu performen! Lara, die zuvor niemand auf dem Zettel hatte, wurde von Kerstin in Hamburg-Altona entdeckt. Ebenso wie der Titel eine perfekte Wahl! Denn das Duo harmonierte hervorragend!

Anschließend gehörte die ganze Aufmerksamkeit des Publikums der Newcomerin, die drei ihrer eigenen Titel performen durfte. Aufgeregt und sympathisch stellte sie sich den Zuschauern vor. 1400 Menschen – vor so einer Kulisse trat die junge Künstlerin noch nie auf, das ist „eine heftige Erfahrung“, stellte sie fest und bedankte sich bei Kerstin Ott für diese große Chance. Die Fans nahmen Lara direkt herzlich auf, und schon nach dem ersten Titel „Dasselbe Kind“ (, welcher von ihren besten Freundinnen handelt,) erntete sie großen Applaus. Kein Wunder, denn hier zeigte sie ihre starken Künste an der Gitarre. Auf die Ballade „Kann die Liebe nicht mehr teilen“ folgte die schnelle Nummer „Wie weit woll’n wir gehen“, bei welchem ihre starke Stimme sehr überzeugte. Sichtlich erleichtert und glücklich stand sie strahlend in die Ränge blickend auf der Bühne – das Publikum rief „Zugabe“ und lieferte Standing Ovations!

Danach übernahm Kerstin Ott wieder und führte mit ihrem Song „Über den Dächern“ das Programm stark fort, ehe sie lobende Worte an Lara richtete, „das hat sie klasse gemacht“.

Über falsche Freunde handelt einer ihrer beliebtesten Titel „Ziemlich beste Freunde“. Die Fans bildeten mit der Künstlerin einen starken Chor. „Alle aufstehen!“ rief die Sängerin, in Sekundenschnelle stand nahezu der ganze Saal, welcher beim darauffolgenden Song „Scheißmelodie“ kochte. Die Stimmung auf dem bisherigen Höhepunkt!

Ruhiger wurde es mit „Lieb mich zurück“, welcher die nächste Überraschung des Abends enthielt. Denn Lara stieß erneut dazu und bildete den in den Titel eingebundenen Sprechgesang – eine klasse, innovative Idee, die sehr stimmig klang!

Die intelligenten Texte von Kerstin Ott zeichnen sich durch authentische Geschichten aus dem wahren Leben aus, bodenständig und ehrlich, wie ihre darauffolgende Rede verdeutlichte: „Manchmal muss man sich von bestimmten Menschen oder Dingen lösen“ betonte sie. Der verdiente Applaus folgte auf dem Fuß, ehe der dazu passende Titel „Sieben Kartons“ performt wurde.

Und schon kam das nächste Highlight: Lara stieß noch einmal dazu, um gemeinsam mit Kerstin den Mega-Hit „Shallow“ aus dem Film „A Star is Born“ zu performen. Aufgrund des großen Erfolges des Films gibt es etliche Cover-Versionen – Diese hier ist ganz sicher weit vorne, auch wegen der sehr kräftigen Stimme von Lara! Klasse!

Die Hände gingen in die Luft, die Fans erhoben sich erneut. „Wegen dir“ folgt. Der von uns vielfach als kleines Meisterwerk gelobte Song schlägt auch in Bremen mächtig ein, die Sängerin teilte die Ränge in zwei Teile und testete, welche Seite denn lauter mitsingen kann: Klarer Sieg für den linken Teil des Publikums!

Auch die bestens aufgelegte Band drehte nun noch mehr auf, „Alles so wie immer“ (, welches Kerstin für ihre Frau schrieb,) hält die Stimmung weiterhin sehr hoch. Ein Ohrenschmaus, Kerstin mit Band live zu erleben! Apropos Band, das instrumentale Solo beim darauffolgenden Song „Der letzte Weg“ ist ganz stark.

Anschließend hieß es: Vorhang auf für das Finale! Ihr Lieblingssong „Regenbogenfarben“ riss das Metropol Theater ab. Niemanden hielt es mehr auf den Sitzen, die Bremer zeigten, dass die Norddeutschen so richtig feiern können. Einen verdienten Applaus erntet dabei auch ihre Band: Dirk Schlag an der Gitarre (SANTIANO), Christian Pesch am Keyboard sowie Lukas Berg am Schlagzeug.

Nach lautstarken Zugabe-Rufen kam die Künstlerin natürlich noch einmal zurück um akustik an der Gitarre akustik „Die immer lacht“ zu performen, ehe „der Regler noch einmal aufgedreht“ wurde und die Band dazustieß. Die Fans rissen die Hände in die Luft, klatschten und bildeten einen tollen Chor.

Bevor es dann zum letzten Titel „Ich geh meinen Weg“ kam, lieferte Kerstin Ott bärenstarke Worte an ihre Fans: „Wie ihr ja wisst, war ich bei Let’s Dance und da dachte ich, ich bin falsch abgebogen“ und weiter humorvoll „Und weiß nun, dass ich nicht tanzen kann“. Ihre Ehrlichkeit wird nicht nur von ihren Anhängern sehr geschätzt und auch wir ziehen den Hut! Vor ihrem tollen Charakter – und vor diesem sehr gelungenen Tour-Auftakt, welcher eine tolle und abwechslungsreiche Show sowie so manche Überraschung bot! Dazu wurde mit Lara Hulo eine junge, sehr begabte Singer-Songwriterin dazu geholt, die wichtige Erfahrungen sammeln kann und ganz sicher eine tolle Karriere vor sich hat!

Noch genau sieben Mal habt ihr die Möglichkeit, euch diese tolle Tour anzusehen:

21.11.19 Braunschweig
22.11.19 Düsseldorf
01.12.19 Leipzig
27.12.19 Schwerin
28.12.19 Dortmund
29.12.19 Berlin
30.12.19 Zwickau

Kevin Drewes

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VINCENT GROSS unterschreibt bei TELAMO – neue Single und Album angekündigt 0

Nachdem der sympathische Künstler kürzlich seine Trennung von SONY bekannt gab, ist es seit heute offiziell – Vincent Gross wechselt zu TELAMO. Dazu gratulieren wir herzlich! Das Münchener Label kümmert sich exzellent um seine Künstler – insbesondere die Centerpromotion ist immer ein sehr kluger Schachzug. Nachdem Vincent unserem rasenden Reporter Kevin schon im Interview exklusiv verriet, wann die neue Single und das neue Album kommen, ist auch dies nun ebenfalls offiziell verkündet worden.

Hier noch die offizielle Meldung von TELAMO:

„Vincent Gross und die TELAMO Musik & Unterhaltung GmbH haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. 2020 wird der Schweizer Schlagerstar sein neues Studio-Album beim Münchner Label veröffentlichen.

Der 23-jährige Basler arbeitet intensiv gemeinsam mit seinem Kreativteam mit Oliver Lukas, Frederik Boström, Christian Böhmkes, Felix Gauder und weiteren an Songs für sein drittes Studioalbum. Bereits am 31. Januar wird die erste Single „Über uns die Sonne“ und am 24. Juli 2020 sein neues Album „Hautnah“ bei TELAMO erscheinen.

Vincent Gross: „Mit TELAMO habe ich einen Partner gefunden, der die Leidenschaft zur Musik und zum Schlager mit mir teilt. Es fühlt sich gut an und ist so wie ich eigentlich immer dachte, dass es sein sollte.“

Ken Otremba, TELAMO-Geschäftsführer: „Vincent ist einer der vielversprechendsten und erfolgreichsten jungen Sänger im Popschlager-Segment, der mit zwei Solotourneen, zahlreichen Live-Auftritten und zwei veröffentlichten Studioalben bereits seine besondere Qualität bewiesen hat.


Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Ausnahme-Künstler für uns gewinnen konnten.“

Kevin Drewes

GLÜXKINDER liefern mit neuem Song „Ich bin so wie ich bin“ tolle und aktuelle Message 0

Am vergangenen Freitag brachte das Pop-Duo GLÜXKINDER ihre neue Single „Ich bin so wie ich bin“ heraus. Die Beiden stehen für modernen Pop mit Tiefgang, musikalisch klingen sie wie ein Mix aus Rosenstolz und Glasperlenspiel, finden wir. Erstgenannte Band wird aus unserer Sicht schmerzlich vermisst in der deutschen Musik. Von Zweitgenannten waren sie übrigens sogar schon der Supportact. Dazu haben sie eine beatliche, sehr aktive Fanbase. Rezensionsexperte Kevin Drewes hat sich den neuen Titel der GLÜXKINDER mal genau angehört, hier seine Meinung.

Der Titel wandelt deutlich auf den Spuren von Rosenstolz , die Message ähnelt der von „Ich bin ich“ – nur eben aktueller – sind ja auch schon einige Jahre ins Land gegangen. Denn die GLÜXKINDER greifen aktuelle Themen wie das Schubladendenken und Homosexualität offen auf. Die passende Zeile dazu: „Lass die Schubladen vergessen, wir klettern einfach raus“ und weiter „je mehr Farben desto besser“. Der schnelle Sound ist gut gemischt, einzig die kräftigen Beats beim Part des Sprechgesangs gefallen uns nicht und wirken wie ein Fremdkörper in dem ansonsten überzeugenden Titel. Aber das ist nur unsere Meinung und genau dieser Part des Songs macht den Titel eben klar zu einem modernen Pop-Song.

Unser Fazit. Auf jeden Fall einmal reinhören! Ganz vielleicht kann das Duo die Lücke füllen, die ROSENSTOLZ hinterließ. Auch wenn dies natürlich nahezu unerreichbar ist. In jedem Fall ist es schön, dass sich jemand in diese Richtung wagt – den Segen von Peter Plates Mann Ulf Leo Sommer haben sie jedenfalls. Dieser gratulierte und wünscht viel Glück!

Auch wir wünschen dem Duo viel Erfolg mit der kommenden EP (Release 27.03.2020) und diesem gelungenen Song!! Das Musikvideo erscheint übrigens am 27.01.2020.

Kevin Drewes