MARSHALL & ALEXANDER gehen getrennte Wege: Große Abschiedstour 2020 Kommentare deaktiviert für MARSHALL & ALEXANDER gehen getrennte Wege: Große Abschiedstour 2020

Marshall  Alexander Steven Haberland

Fast 30 Jahre haben sie gemeinsam Musik gemacht – nach 2020 wollen sie getrennte Wege gehen. Jay Alexander und Marc Marshall können stolz auf eine sehr erfolgreiche gemeinsame Karriere zurückblicken. Offensichtlich wollen beide sich nun verstärkt auf ihre Solokarriere konzentrieren – aber nicht ohne zuvor im Rahmen einer Tournee Abschied von den Fans zu nehmen. Hier der Pressetext und die Tourtermine. Versprochen wird nicht mehr und nicht weniger als ein „rauschendes Fest“:

Wir sagen DANKE & ADIEU!

Die grosse Abschiedstournee

Marc Marshall und Jay Alexander gehen nach über zwanzig erfolgreichen, gemeinsamen Jahren getrennte Wege. „Wer uns noch einmal gemeinsam und voller Leidenschaft als Duo auf der Bühne erleben, singen und sehen will, der muss sich beeilen, wir gehen in 2020 das letzte Mal gemeinsam auf die Bühne!“ So kommentieren die Beiden ihren Bühnenabschied als Gesangsduo. Mehrere tausend Auftritte und unzählige TV-Shows überall auf der Welt liegen hinter den beiden preisgekrönten und erfolgreichen Ausnahmekünstlern.

Marc Marshall: „Das Duo war über zwei Jahrzehnte mein Leben. Ich habe mit Jay singend die Welt bereist und großartige, bewegende Erlebnisse und Begegnungen gehabt. Es war beglückend, weil die Harmonie unserer Stimmen wirklich zu unserem Markenzeichnen geworden ist und die Herzen der Menschen erreicht hat.“

Jay Alexander: „Bis heute sind Marc und ich ein einzigartiges musikalisches Duo, das seinen Gesang über die Grenzen Deutschlands hinaustragen durfte. Diese mehr als zwanzig Jahre Marshall & Alexander, dieser Zusammenklang, prägten mein Leben – mit vielen wunderbaren, emotionalen Höhepunkten.“

Gemeinsam haben Marshall & Alexander in ihren Live-Shows und CD-Produktionen ein breites musikalisches Repertoire abgedeckt. Von der Klassik, über den Schlager bis hin zu Pop und sakraler Musik. Und das mit zahlreichen Preisen und Ehrungen: Goldenen Schallplatten, Medienpreis Goldene Henne, New Faces Award u.v.m. – „Wie das in jedem Leben so passiert: Es gibt neue, künstlerische Herausforderungen, denen wir uns beide zugewandt haben. Wir haben begonnen uns auf solistische Ambitionen zu konzentrieren.“, sagt Marc Marshall.

Jay Alexander: „Als wir uns Anfang der 1990iger Jahre begegnet sind, konnte niemand ahnen, dass wir eine so lange gemeinsame und vor allem derart erfolgreiche Karriere hinlegen würden. Es war fantastisch und ich blicke voller Freude und Erfüllung auf unsere gemeinsame Zeit zurück.“

Den Bühnenabschied als Duo krönt nun die große Abschiedstournee im Jahr 2020. „Wir freuen uns sehr auf unser Publikum und werden als Marshall & Alexander abtreten wie wir gekommen sind – voller Hingabe, Leidenschaft und unbändiger Freude darauf, die Menschen mit unserem Gesang glücklich zu machen!“ Die Abschiedskonzerte werden ein rauschendes Fest.

25.11.2019 Berlin

21.03.2020 Hamburg

22.03.2020 Wetzlar

26.03.2020 Ramstein

27.03.2020 Friedrichshafen

28.03.2020 Gersthofen

29.03.2020 Greiz

26.08.2020 Ötigheim – Open-Air

27.08.2020 Ötigheim – Open-Air

28.08.2020 Ötigheim – Open-Air

23.10.2020 Erfurt

24.10.2020 Cottbus

25.10.2020 Luckenwalde

11.11.2020 Saarbrücken

12.11.2020 Ingelheim

13.11.2020 Frankenthal/ Pfalz

14.11.2020 Offenbach

20.11.2020 Halle/ Saale

21.11.2020 Reutlingen

www.marshall-alexander.de

Quelle: MW-Promotion
Foto: Steven Haberland

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UDO LINDENBERG: Neuer Song von Schlagerautoren – stellt er „Wieder genauso“ beim #FreeESC vor? 1

Bild von Schlagerprofis.de

UDO LINDENBERG: Kurz vor dem 75. Geburtstag bemerkenswerter Song

Kurz vor seinem 75. Geburtstag veröffentlicht UDO LINDENBERG mit „Wieder genauso“ einen bemerkenswerten brandneuen Song, in dem er in den Dialog mit dem Tod tritt. Ähnlich wie Vornamenskollege UDO JÜRGENS kommt er zu dem Schluss, dass er es „wieder genauso“ machen würde (JÜRGENS: „Ich würd es wieder tun“). Ein echter Gänsehaut-Song, tiefsinnig und bärenstark. Aber: Hoch spannend sind die Songautoren.

1975 kämpfte UDO gegen den „schlechten deutschen Schlager“

In der BRAVO 33/1975 sorgte UDO LINDENBERG mit einem kleinen Foto für Aufregung. Abgebildet wurde seine Faust. Auf die Frage, was das zu bedeuten habe, antwortete der Panikrocker: „Faust: Kampf gegen den schlechten deutschen Schlager“. Das kam nicht bei allen gut an. Ein Fan (OTTO A. aus der Schweiz) schrieb z. B. in BRAVO 46/1975:

„Dieser Typ regt sich ja nur deshalb über den deutschen Schlager auf, weil er unfähig ist, das zu erleben, was in diesen Schlagern besungen wird, nämlich Herz und Gefühl“. In der BRAVO 51/1975 wurde mitgeteilt, dass der Brief die Gemüter erregt habe.

1976 schießt UDO LINDENBERG noch schärfer gegen den deutschen Schlager

Den Höhepunkt erreichte die Diskussion in BRAVO 24/1976. Damals vertrat er folgende Thesen:

  • Die deutschen Schlagersänger sind wie Prostituierte.
  • DIETER THOMAS HECK verkauft Scheiße.
  • Schlagermacher sind Berufslügner und Volksverdummer.
  • Die ZDF-Hitparade ist für Leute mit amputiertem Gehirn.

Immerhin stellte sich UDO LINDENBERG (übrigens anders als damals DIETER THOMAS HECK) und diskutierte mit Stars wie JULIANE WERDING, CHRIS ROBERTS, REX GILDO, PETER PETREL und BENNY über den aktuellen Zustand des deutschen Schlagers, an dem er kein gutes Haar ließ, wobei er schon damals Ausnahmen nannte – wie eben UDO JÜRGENS mit seinem „Ein ehrenwertes Haus“.

Songautoren des neuen Liedes mit Schlagererfahrung

Der neue Song von „LINDI“ wurde u. a. von JOE WALTER komponiert. Der ist Keyboarder der sehr bekannten Band JENNIFER ROSTOCK, die – Achtung – erstmals beim Bundesvision Song Contest überregional bekannt wurde. Das passt zum Thema UDO LINDENBERG. JOE WALTER ist aber auch sehr erfolgreich als Autor von Schlagern und arbeitete mit folgenden Schlagerstars u. a. zusammen:

  • BEATRICE EGLI („Wo sind all die Romeos?“)
  • HELENE FISCHER („See You Again“)
  • HOWARD CARPENDALE („Hier“)
  • MICHELLE („Wenn ich was gelernt hab“)
  • VANESSA MAI („Beste Version“)

Der zweite Autor ist PHILIPP KLEMZ – ebenfalls kein Unbekannter der Schlagerszene, so arbeitete er zusammen mit

  • BEN ZUCKER („Na und?!“)
  • MARIE REIM („Rosarote Brille“, neue Single von MARIE)
  • MICHELLE („Alle träumen“)
  • ROSS ANTONY(„Goodbye Papa“)

Diese beiden Schlager-Schaffer haben den neuesten Song des Panikrockers UDO LINDENBERG geschrieben – ein Ritterschlag nicht nur für die beiden Autoren, sondern auch ein Kompliment für das Image des deutschen Schlagers, finden zumindest wir. Vor 40 Jahren hätte UDO LINDENBERG wohl kaum mit Songautoren des Schlagersegments zusammengearbeitet.

Der heiße Tipp: Ist UDO beim #FREE ESC dabei?

Spannend ist, dass JOE WALTER auch den aktuellen Song der PRINZEN („Dürfen darf man alles„) mit geschrieben hat. DIE PRINZEN sind lt. der BILD-Zeitung auch beim #FREEESC von STEFAN RAAB mit dabei. Warum sollte da nicht auch UDO LINDENBERG sich bei der imposanten TV-Show die Ehre geben? Wir halten das für möglich. Mit JOE WALTER und den PRINZEN, mit denen UDO einst den Song „Körper“ zusammen sang, sind ja bekannte Gesichter am Start.

Produktinformatoin der Plattenfirma

Udo Lindenberg, eine Ikone und absolute Größe der deutschen Musiklandschaft: Jedes Album seit 2008 erreichte Platz 1 der deutschen Charts. MTV Unplugged 1 verkaufte bis heute über 1 Mio. Tonträger
unzählige Gold- und Platinauszeichnungen

Udopium umfasst 50 Jahre Musikgeschichte 1971-2021 plus 4 neue Songs
Die erste Singleauskopplung „Mittendrin“ erreichte bisher die Top 60 der deutschen Airplaycharts
„Wieder genauso“ ist die zweite Singleauskopplung und eine komplette Neuschaffung
Wieder genauso ist eine sehr melancholische Ballade in der der Künstler in ein Gespräch mit dem Tod geht
Lyricvideo erscheint zum Release am 7.5. um Mitternacht

Quelle: Warner Music International

 

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KATJA KRASAVICE: Tiefer Fall von 1 auf 92 – „krankes“ Chartsystem? 0

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Singlecharts immer „merkwürdiger“

Als in den vorletzten Single-Charts KATJA KRASAVICE die Nummer 1 der Singlecharts holte, war klar, woran das lag: Sie hat erfolgreich auf ihren sozialen Kanälen die Werbetrommel für ihre Single geschlagen, die im Bundle mit dem T-Shirt erhältlich ist. So war es möglich, NATHAN EVANS‘ „Wellerman“ für eine Woche von der Spitze zu holen. Mit dem Unterschied, dass „Wellerman“ ein echter Hit ist, während „Best Friend“ offensichtlich nur darauf angelegt war, für eine Woche Nummer 1 zu werden.

In dieser Woche ist „Wellerman“ wieder auf Platz 1, „Best Friend“ hingegen auf Platz 92

Song interessiert offensichtlich nicht

Ursprünglich war in Deutschland der Song von „SAWEETIE“ auf dem Markt und schaffte es auch in die Single-Trend-Charts. Erst mit dem „feat. KATJA KRASAVICE“ und deren Marketing mit dem T-Shirt, das in ihrem Shop zu haben war, wurde „Best Friend“ zum Hit. Aber eben nach unserer Meinung nicht wegen des Songs, der sonst mehr als eine Woche erfolgreich gewesen wäre, sondern wegen des T-Shirts – auch wenn nach unserer Kenntnis nur 4 EUR umsatzrelevant sind – es hat trotzdem gereicht.

Ähnlich hat es KATJA KRASAVICE ja schon einmal mit einer Sexpuppe gemacht – das dazugehörige Album knacke ebenfalls die Spitze der Charts, in dem Fall der deutschen Albumcharts (Schlagerprofis.de berichtete). 

Gibt es einen „Fehler im System“?

Man muss nun sagen – wie will man heutzutage noch faire Charts erstellen? Früher reichte es aus, die Stückzahl der verkauften Einheiten (Singles, Maxi-CDs etc.) zu zählen – heutzutage ist insbesondere das Streaming von Bedeutung. Und das liefert ja große Manipulationsmöglichkeiten.

Welcher über 30-jähriger kann heute die Top-10 der Single-Charts mitsingen oder kennt die Songs? Früher waren die Top-10 oftmals einer großen Bevölkerungsschicht präsent, was heute zumindest nach unserer Wahrnehmung nicht mehr wirklich der Fall ist. Vielleicht ist es aber auch ein Generationenproblem, dass man aus dem Alter heraus ist, schon mal was von „Liege wieder flach“, „Friday“ oder „Blessed“ gehört zu haben.

Vielleicht auch eine Idee für den Schlager?

Da es ist wie es ist, wundert man sich, warum nicht GIOVANNI ZARRELLA die italienische Version von „Wie schön du bist“ nicht mit Pizzateller verkauft oder VANESSA MAI ihren „Mai Tai“-Song mit Cocktailglas. Dann könnte man für eine Woche vielleicht Platz 2 hinter dem T-Shirt holen. Was das alles noch mit Beliebtheit von Musik und Songs zu tun hat, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Immer entscheidender scheint hier nicht der „Peak“ zu sein, sondern der Chartrun, also wie lange ein Song sich in den Charts hält…

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