ELOY DE JONG begeistert alle Generationen im Gewandhaus Leipzig – und lehrt das Tanzen! 0

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Am gestrigen Samstag machte die erste große Solo-Tournee von Eloy de Jong Halt in Leipzig. Das Konzert fand im nahezu ausverkauften großen Saal des edlen Gewandhauses statt. Das Publikum, bestehend aus jeder Generation (darunter natürlich auch Fans, die Eloy schon bei „Caught in the Act“ feierten,) war restlos begeistert von seiner Show. Und auch wir waren dabei und sind sehr angetan!

Nach dem imposanten Intro, gepaart mit Bildern aus Eloys Kindheit auf der Leinwand, startete der erste Song des Abends, welcher passenderweise „Großes Kino“ lautete. Eloy und seine vier Begleiter machten mit „Schritt für Schritt“ direkt rasant weiter. Die Choreographien absolut erstklassig, die Stimmung schon jetzt so richtig gut!

Nach einem emotionalen Video vom kleinen Jungen, der schon früh große Träume mit klaren Zielen hatte, folgten die Titel „Perfekt wie du bist“ und „So wie im Traum„. Bei Zweiterem zeigte sich besonders das geniale Konzept der Show. Nachdem im Trio gesungen wurde, kamen die zwei anderen Tänzer auf die Bühne. Keine Frage, mit Kerstin Löcker, Liam M. Scullion, Danielle Bezaire sowie Yoran de Bont hat Eloy sich vier tolle Künstler dazugeholt!

Anschließend richtete der Sänger einige eröffnende Worte an das Publikum und erzählte, wie er überhaupt zum Tanzen kam (dazu mehr im Interview morgen). Für einen Lacher sorgte seine Aussage „Mein Horizont war der Bauchnabel meiner Schwester„. Dann erblickte er zwei Damen mit leuchtenden Hüten und bat eine davon, Sabine, auf die Bühne. Beate kam zur Unterstützung direkt mit, auch wenn Eloy versprach: „Ich beiße nicht„. Bestens gelaunt legte er nach: „Wo versteckt man die Batterien?“ und weiter „Wie läuft’s mit dem Tanzen?„. Seine Kollegen Liam und Danielle wiesen die beiden Damen dann in den holländischen Hüftschwung ein. Das Publikum lieferte tosenden Applaus und lachte herzhaft – ahnte aber noch nicht, dass Eloy kurz danach alle zum Aufstehen bat. Nach kleiner Einweisung folgte „Barfuß im Regen“ – einer der drei neuen Songs. Die zuvor einstudierten Tanzschritte wurden toll umgesetzt, die Stimmung war auf einem absoluten Höhepunkt!

Für Gänsehaut sorgte anschließend sein Mega-Hit „Egal, was andere sagen„, welcher Standing Ovations erntete. Die starke Ballade „In den Sternen“ folgte, ebenfalls ein neuer Titel des nächsten Albums.

Danach hieß es: Bühne frei für einen Paartanz auf hohem Niveau! Den Gesang dazu lieferte Kerstin Röcker. Wir müssen an dieser Stelle einmal deren sehr kräftige Stimme hervorheben, da ziehen wir den Hut!

Das Finale der ersten Hälfte begann und Eloy stieß wieder dazu. Bei einem Hit-Medley, u. a. mit Loonas „Bailando“ sowie „Let’s get loud“, gingen die Zuschauer ordentlich mit. Doch das sollte bei „Kopf aus, Herz an“ in der Samba-Version noch getoppt werden. Allzu viel Platz hatte man auf den Rängen nicht, doch die Tanzbeine wurden dennoch sehr eifrig geschwungen!

Begleitet vom lautstarken Klatschorchester des Publikums, eröffnete „Millionen Kometen“ Hälfte Zwei! Danach setzte sich Eloy auf die mobile Treppe der Bühne und erzählte, wie er früher heimlich von oben in das Wohnzimmer seiner Eltern blickte. Denn es lief der Grand Prix , welcher ihn inspirierte und begeisterte. Die perfekte und emotionale Einleitung für ein Medley einiger Sieger-Titel – gemeinsam mit Kerstin und Liam. Auch hier klasse insziert: Eloy begann mit „Ein bisschen Frieden“ von Nicole, anschließend sang Kerstin den Vicky-Leandros-Klassiker „Dann kamst du„, gefolgt von Liam mit Johnny Logans „Hold me now„, ehe dann alle Drei zeitgleich die genannten Titel performten.

Auch beim nächstem Song stellte sich Eloy in den Hintergrund und überließ Kerstin und Liam die Bühne, welche „You know“ im Duett sangen.

Passend dazu lobt der Künstler anschließend verdienterweise seine vier Kollegen. Dann folgte ein weiteres Highlight: „Babe„, einer DER Hits von seiner ehemaligen Band „Caught in the Act“! Ein klasse Video mit etlichen Konzertausschnitten sowie intimen Einblicken der Band untermalte die Perfomance perfekt.

Liebe kann so wehtun“ folgte. Das sehr erfolgreiche Duett mit Marianne Rosenberg kam auch in Leipzig super an (ihr Gesang wurde per Playback eingefügt), ganz besonders bei der Dame, die dem Holländer einen Blumenstrauß übergab und welcher er den Titel dann widmete.

Das Schlager-Medley mit einer perfekten Auswahl, darunter Roland Kaisers „Joana“, „Warum hast du nicht neun gesagt?“ (Eben genannter mit Maite Kelly) und „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer verwandelte darauf folgend den Saal in eine Disko. Nahezu niemanden hielt es mehr auf seinem Sitz.


Bevor es zum nächsten Song kam, bedankte sich der sehr sympathische Sänger bei seinen Fans für die Treue und den großen Erfolg, den er ihnen verdankt. Einige hatten zu Beginn seiner Solokarriere nicht zu hohe Erwartungen, doch er hat es allen gezeigt! Aber was macht man beim zweiten Album? Ganz einfach: „genauso viel Leidenschaft einbringen!“ – da stimmen wir ihm absolut zu! Eine weitere Kostprobe davon lieferte seine umgeschriebene Version von Cindy Laupers Klassiker „True Colors“. „Regenbogen“ war somit der dritte neue Song, den er vorab präsentierte.

Ab ins Publikum führte ihn der Weg bei nächstem Song, „Dieses Lied„. Eine starke Aktion, genau wie seine darauf folgenden Worte, die den nächsten Song einleiteten. Musik erreiche die unterschiedlichsten Menschen und es sei wichtig, dass man den Kindern der Welt Harmonie schenke. „An deiner Seite“ ist ein wunderschönes Lied an seine Tochter, bei welchem auf der Leinwand ein herzergreifender Clip gezeigt wird! Ein Musterbeispiel, wie persönlich seine Tournee ist!

Und dann wurde es zum krönenden Abschluss noch einmal mächtig laut. „Regenbogen„, der allererste Song seiner Solo-Karriere (inklusive riesigen aufgeblasenen Regenbogen) und sein Hit-Medley rundeten die tolle Show perfekt ab.

Mit den Worten „In der Liebe gibt es keinen Unterschied“ (- das Thema gleichgeschlechtliche Beziehungen ist aktueller denn je. Kerstin Ott und er sind da absolute Vorbilder, die sehr offen und mutmachend agieren -) verabschiedete er sich unter tosendem Applaus und Standing Ovations von seinem Publikum!

Eloy de Jong liefert auf seiner ersten Solo-Tournee eine außergewöhnliche Show, gibt dabei vier großen Talenten eine tolle Bühne und weiß jede Generation zu begeistern! Eine persönliche und emotionale Show, die es so ganz sicher nur sehr selten gibt! Hut ab für diese Meisterleistung!

Genau sieben Mal hat man noch die Chance, Eloy live auf seiner ersten großen Tournee zu erleben. Karten gibt es über Eventim und an den Abendkassen. Morgen, am Montag den 28.10., wird einen Tag pausiert, dafür geht morgen unser Interview mit ihm online, in dem einige Geheimnisse gelüftet werden, seid gespannt!


 

Bericht und Fotos: Kevin Drewes

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SMAGO-AWARD 2020 – „50 Jahre ZDF-Hitparade“ – Rundum perfekte goldene Hochzeit mit einem riesengroßen Klassentreffen! 0

Am vergangenen Sonntag fand erneut der smago! Award im exzellenten MOA-Hotel in Berlin statt, dieses Mal hieß das Motto „50 Jahre ZDF-Hitparade“. Die goldene Hochzeit der legendären Kultshow! smago!-Chefredakteur Andy Tichler, selbst Hardcore-Fan der Hitparade, hat da Beachtliches auf die Beine gestellt und etliche Stars aus sämtlichen Jahrzehnten zusammenbekommen. Kaum einen Namen vermisste man. Die Show war sogar chronologisch geordnet. Daher fangen wir auch ganz vorne an – im ausführlichen Eventbericht des rasenden Reporters Kevin Drewes.

Nach dem Opening eröffnete Moderator Jan Kunath offiziell die Veranstaltung, ehe Ross Antony mit seiner sehr beliebten Coverversion von „Tanze Samba mit mir“ dem legendären Tony Holiday eine tolle Ehre erwies, welcher einst in der Hitparade eben diesen Titel performte. Verdient gab es für den sympathischen Künstler den Award „Erfolgreichster Cover-Artist“.

Die 1960er Jahre

Dann kündigte Jan Kunath den ersten Block an – die 60er Jahre! Den Anfang machte Christian Anders mit „Geh nicht vorbei“ – einen seiner allerersten Hits. Es folgte einer der Dinos der Hitparade, Graham Bonney. Er ist eine der wenigen noch lebenden Legenden, welche schon in der ersten Folge der ZDF-Hitparade zu Gast waren. Er performte „Wähle-3-3-3“. Weiter ging es mit Michael Holm, der mit „Mendocino“ den Saal zum Kochen brachte, ehe Peter Orloff mit „Ein Mädchen für immer“ sowie Randolph Rose mit „Silvermoon Baby“ den ersten Block klasse abrundeten.

Nach der Übergabe der Awards wurde Marianne Rosenberg angekündigt, welche keinen ihrer Klassiker sang, sondern ihre aktuelle Single „Wann (Mr. 100%)“. Auch sie bekam einen Award – darauffolgend wurde der nächste Block angekündigt. Auf in die 70er!

Die 1970er Jahre

Eröffnet wurde dieser vom Trio Adam Schairer, Gaby Baginsky und Claudia Jung, welche gemeinsam den Adam-&-Eve-Klassiker „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“ performten, ehe es mit dem legendären „Zug nach Nirgendwo“ von Christian Anders sowie auch Gaby Baginsky zum Zweiten mit „Der Rum von Barbados“ weiterging.

Und auch die 70er boten einiges. So folgten Cindy Berger mit ihrem Klassiker „Immer wieder Sonntags“, Nina Lizell („Eins, zwei, drei“), Peter Orloff („Immer wenn ich Josie seh“), Dunja Rajter (Ich überleb’s), sowie Ireen Sheer („Feuer“) und natürlich Michael Holm mit seiner Hymne „Tränen lügen nicht“ sowie Lucas Cordalis, welcher seinen Vater mit „Anita“ würdig vertrat. Den sehr gelungenen Abschluss des Blocks bildete Giovanni Zarrella mit seiner Version von „So bist du“ – auf italienisch „Cosi sei tu“. Anschließend betrat Jan Kunath erneut die Bühne, um die Awards zu vergeben.

Die 1980er Jahre

Es folgten die 80er mit einer kleinen musikalischen Weltreise. So ging es weiter mit der „Sommernacht in Rom“ (G. G. Anderson), nach „Amsterdam“ (CORA) und anschließend weiter mit „Die Rote Sonne von Barbados“ (Die Flippers, performt von Olaf der Flipper, welcher seit 2011 alleine aktiv ist). Weiter ging es mit Johnny Logan, der gleich zwei Titel performte: „Was ist schon ein Jahr“ und „Hold me now“. Stellvertretend für die legendäre neue deutsche Welle stand darauffolgend Markus mit „Kleine Taschenlampe brenn“, Gina T. performte „In my Fantasy“. Fehlen durfte hier natürlich auch Nicole mit ihrem ESC-Siegersong „Ein bisschen Frieden“ nicht.

Die 1990er Jahre

Nach Übergabe der Awards war man nun schon in den 90’ern angekommen. Dort machte Olaf Berger mit „Wildes Feuer“ den Anfang, es folgten Claudia Jung (Je t’aime mon amour“) und Patrick Lindner (Hast du heut wirklich schon gelebt“). In den 90ern war damals auch Wolfgang Petry nicht wegzudenken – stellvertretend für ihn performte sein Sohn Achim den Kracher „Wahnsinn“. Nach einem Kurztalk und dem Auftritt der Paldauer („3000 Jahre“) wurden die Awards vergeben, bei welchen auch die Kult-Band Münchener Freiheit mit einem Award geehrt wurde. Frontsänger Tim richtete eine tolle Rede an das Publikum und rundete damit den nächsten Block klasse ab.

Danyel Gerard und Wolfgang Trepper

Zwei weitere Highlights folgten mit dem Auftritt von Danyel Gerard mit seinem legendären Hit „Butterfly“ sowie Wolfgang Trepper, der für den humoristischen Beitrag des Abends sorgte. Er überreichte anschließend Mary Roos ihren Award – beide gehen bald gemeinsam auf „Mehr Nutten, mehr Koks – scheiss auf Erdbeeren“ – Tournee.

Finale

Es ging in das Finale, welches noch einmal beste Stimmung lieferte. Denn Nicole performte einen Hitmix und mischte sich dabei in das Publikum und stieg gar auf einen Stuhl. Was für eine Show! Sie bekam einen ganz besonderen Award von Überraschungsgast Uwe Hübner überreicht, welcher ebenfalls auch einen der smago! Awards bekam. Großer Jubel herrschte, viele der Zuschauer hätten nicht gerechnet, dass der damalige Nachfolger von Dieter-Thomas Heck vor Ort sein wird.

Bühne frei für Andy Tichler, welcher eine starke Rede hielt und sich bei den Beteiligten herzlich bedankte und den Backstage-Reportern Victoria Herrmann sowie Sebastian von Mletzko ebenfalls einen Award übergab – eine tolle Geste! Den perfekten Abschluss lieferte eine Berliner Legende – Frank Zander! Mit „Nur nach Hause“!

Fazit

Eine sehr gelungene und der ZDF-Hitparade mehr als würdige Veranstaltung! Wir sind gespannt, unter welchem Motto der Award 2021 stehen wird – einiges geboten wird sicherlich auch dort wieder. Ein Kompliment geht auch an das MOA-Hotel, welches stilvoll und gemütlich alles, was das Herz begehrt, bietet, darunter auch köstliche Speisen, wie wir auf der Aftershowparty erleben durften.

Kevin Drewes

VANESSA MAI stellt ihr neues Album beim Jugendradio N-Joy (NDR) vor 0

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Das ist für Vanessa Mai sicher eine schöne Sache – das Jugend(!)Radio des NDR, N-Joy, stellt ihr neues Album „Für immer“ am 23. Januar 2020 ab 23 Uhr vor – also quasi direkt vor dem Erscheinungstrag (24. Januar).

Vanessa war persönlich im Studio zu Gast – wir sind gespannt auf die Radiosendung bei einem Sender, dessen Zielgruppe 14- bis 39-jährige sind. Schön, dass es in solchen Nischen noch möglich ist, Schlager auch mal im Radio zu hören – vorausgesetzt, man ordnet Vanessa in diese Rubrik ein…

PS: Informationen dieser Art halten wir für unsere Leser für interessanter als die Frage, ob Vanessa Mai „gerne Hausfrau“ ist oder nicht – wir hoffe, dass ihr das auch so seht…