Stimmen der Berge knacken Top-5 der deutschen Album-Charts 0

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Das, was sich bei den Midweek-Charts angekündigt hat, ist tatsächlich eingetreten. Erstmals in ihrer Karriere haben es die Stimmen der Berge mit einem Album („Deutsches Gold“) in die Top-10, ja sogar in die Top-5 der deutschen Albumcharts geschafft. Das Konzept, bekannte und beliebte Schlager in ein modernes Gewand zu kleiden, ohne den Charakter der Originale vollständig zu eliminieren.

Wir gratulieren den Jungs und der Plattenfirma Telamo zu diesem großartigen Erfolg.

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CALIMEROS: Schlagerprofis-Kurzrezension ihrer neuen Single „San Marino Silbermond“ 0

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Die Calimeros sind mit einer weiteren Single-Auskopplung von ihrem letzten Album „Endlos Liebe“ zurück! „San Marino Silbermond“ ist an diesem Freitag als Single inklusive Musikvideo erschienen. Wir haben uns das schöne Video angeschaut und bekamen direkt ein bisschen Fernweh.

Die sanften Melodien setzen ein und die Calimeros blicken vor Bewunderung auf das historische Eingangstor der Stadt. Passend zur Zeile „Kleine bunte Gasse, ich spazierte durch die Stadt“ sehen wir die Jungs die kurvigen Wege entlang gehen, bevor es passiert. „Beim Kaffee auf der Piazza hast du mich einfach angelacht“. Es ist Liebe auf den ersten Blick. „In der Abendsonne nahmst du zärtlich meine Hand“ und weiter „küsst mich im Sonnenuntergang“ besingt dies passend.

Das frischverliebte Paar genießt einen romantischen Abend, die Zeile dazu: „Und als der Abend kam, lagst du in meinem Arm“ in der traumhaften Stadt, „in San Marino das ich nie vergessen kann“.

Der Titel ist ein ideal klassischer Schlager. Der hervorragend gemischte Sound ist sehr angenehm, passt ideal zum herrlich romantischen Text. Der Refrain dabei ist ein kleiner Ohrwurm, geht direkt ins Blut. „San Marino Silbermond, du hast uns angelacht“, das klingt sehr stimmig!

Mächtig Fernweh wecken dabei die idylischen Aufnahmen von der kleinen Altstadt, mitten in den Bergen am Meer. Ein sehr gelungenes Musikvideo zu einem der besten Titel vom vergangenen Album der Band! Stark!

Kevin Drewes

Oonagh meldet sich mit neuem Album „Eine neue Zeit“ zurück – Ein kleines Meisterwerk, das zwei Welten verbindet! 0

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Der erste Song des neuen Oonagh-ALbums „Eine neue Zeit“ ist „Kuliko Jana – Eine neue Zeit“, welcher bereits als Vorreiter inklusive Musikvideo erschienen ist, HIER findet ihr unsere Kurzrezension.

Titel Nummer 2, „Reines Herz“, erzählt von der unberührten Natur der Steppe Afrika’s. Die passende Zeile „Die Welt so weit ,das Auge reicht. Du bist ohne Grenzen geboren.“. Der Titel wird teilweise auf Deutsch und auch auf Suaheli gesungen, die weit verbreitete Sprache in Afrika. Dabei überzeugt insbesondere der kraftvolle Refrain sowie der starke Chor im letzten Drittel auf Suaheli.

Stadt“ ist ein poppigerer Song, der von Nairobi, der Hauptstadt Kenias, handelt dürfte. Dort spielte auch größtenteils das Musikvideo zu „Kuliko Jana“. Sie ist sich sicher: „In dieser Stadt bin ich frei“. Und weiter „Du hast mich elektrisiert“. Dies passt auch dazu, wie happy die Sängerin im Musikvideo wirkte. Der Song lässt afrikanische Klänge und Pop miteinander verschmelzen. Eine interessante und gelungene Mischung!

Der vierte Titel „Allie“ beginnt mit einem afrikanischen Chor sowie Melodien und ist ein tanzbarer Titel, welcher sein Tempo immer wieder gekonnt herausnimmt. Der recht dünne Text handelt vom Leben und was dieses für uns bereithalten kann. Die passende Zeile dazu „Das Leben bestimmt unseren Klang“. Die Melodien sind stark von afrikanischen Klängen geprägt bzw dominieren den Song. „Wir müssen uns vertrauen, wenn nichts mehr hilft, dann tanz!“ ruft dazu auf, dass Leben entspannt anzugehen.

Ich lass los“ ist ein melancholischer Titel, in welchem Oonagh nach dem Sinn des Lebens sucht. „Geh den Weg sagten sie mir, gib nie auf, die Suche nach dir“ riet man ihr. „Komm doch nie ganz bei mir an“, muss sie feststellen. Im Refrain wird sie von einem Chor auf Suaheli begleitet. „Usekatedama“ ruft man ihr zu, auf Deutsch heißt dies „Gib nicht auf!“. Und so nimmt sie sich vor „Heut lass ich los“. Mutmachend mit sanften Klängen, weiß der Titel zu gefallen.

„Asili ya Mama“ handelt von den Besonderheiten und Schönheit der Erde, von Mutter Natur. So besingt sie „Wenn die Berge voll Anmut den Himmel umgarmen…“ und weiter „Der Blick in die Weite dein Herz umarmt.“ Während Oonagh singt, setzt nach kurzer Zeit das Backing ein, ein Chor auf Suaheli, welcher ein fester Begleiter in diesem Titel ist. „Nenn mich Tochter der Freiheit, nenn mich ewiges Kind“, lautet eine Zeile, die deutlich macht, wie beeindruckt sie von diesem Planeten ist.

Ruhige Töne mit Klaviermelodien bestimmen den Takt von „Noch immer hier“. Dieser Titel bildet die Ausnahme, enthält er doch so gut wie gar keine afrikanischen Klänge oder dergleichen. Er handelt von einem geliebten, verstorbenen Menschen. „Du sagstest mir, Vergissmeinnicht“ besingt, dass derjenige hoffte, dass sie ihn nie vergessen soll. Und das tut sie auch keineswegs, er ist noch immer ihr ständiger Begleiter, die passende Zeile „Seh deine Spuren auf all meinen Wegen, bist nun ein Engel“... und weiter „Fühl deine Liebe noch immer hier, da du in mir weiter lebst“. Eine schöne Message, die der Titel sendet!

Wahnsinnig stark beginnt „Maua – Meine Blume“. Das Opening ist ein afrikanischer Akustik-Chor, mit den Kindern, die auch schon in „Kuliko Jana“ mit dabei waren. Der mutmachende Titel handelt vom Wiederaufstehen. „Wenn deine Welt jeden Tag ein bisschen mehr zerbricht, ist jemand da, der zu dir hält.“ So besingt sie passend „schenk ich dir Farben“ und baut ihn auf wieder auf, in dem sie von ihm schwärmt: „Du bist mutig und lebensfroh, ich glaub für immer an dich“. Der Refrain ist dabei erneut auf Suaheli. Ein außergewöhnlicher Song!

Das Duett „Wala Hu Hukumu – Begegnen wir uns neu“ mit dem afrikanischen Star Mafikizolo ist ein locker-leichter Song. Abwechselnd singen die beiden Künstler, jeder dabei in seiner Muttersprache. Erstaunlich ist, wie gut Oonagh in ihrer Zeit dort Suaheli lernte. Denn der Refrain wird gemeinsam in dieser Sprache performt. Der Song kommt ohne große Beats aus, lebt von den leichten Rhytmen und ist definitiv mal etwas ganz anderes! Die Zeile „Das hier ist kein Alleingang, spürst du auch wie es sein kann, wir haben soviel gemeinsam“ verbindet die beiden Welten.

Mi Na We – Für immer zusammen“ beginnt mit den einem akustischen Opening auf Suaheli, gesungen von einer weiblichen und einer männlichen Stimme. Der Song handelt von zwei sich liebenden Menschen, die weit voneinander entfernt leben und sich viel zu selten sehen. Umso größer ist die Wiedersehensfreude, die passende Zeile dazu „Über die Meere und Kontinente haben wir uns vermisst“ und weiter „jetzt bist du bei mir, wir sind verbunden, doch nur für kurze Zeit“. Die Beats und der afrikanische Sound ergeben ein stimmiges Bild. Besonders der Refrain mit dem afrikanischen Chor klingt imposant.

Den eigenen Weg hat Oonagh in „Ich verzeih dir“ gefunden. Ihr Vater lehrte sie, stark zu sein, „hat den Weg bestimmt für jedes seiner Kinder“. Sie hatte immer ganz andere Pläne. „Doch ich träumte, mich ganz zu befreien“ lautet die passende Zeile. Der Titel beginnt langsam, legt dann jedoch immer mehr an Tempo zu. Die Melodien gehen ins Blut. „Mein Feuer ist endlich entfacht“, stellt sie befreit fest. „Sie ruft es laut in die Nacht

Sambesi – Fluss des Lebens“ hat ein besonders starkes Opening. Sanfte afrikanische Klänge und der dezente Chor sind ein starker Anfang des Titels. Dann setzt der Text ein, welcher von Selbstfindung und innerem Frieden handelt. Diesen findet sie sichtlich am Fluss des Lebens, dem Sambesi. „Ich spüre tief in mir, wie mich ein Strom nach vorne treibt“ besingt Oonagh passend. Und weiter „Auf der Suche nach der Liebe zu mir selbst finde ich mein Glück“ Der Song enthält sehr viele Suaheli-Anteile, die Künstlerin hält sich dabei weitesgehend im Hintergrund.

Den Abschluss bildet „Du bist genug“. Ein melancholischer Song, der von Klaviertönen geprägt ist und ein mutmachender Song ist. Denn sie ist von Selbstzweifeln und Ängsten geprägt, hat dabei doch soviele positive Eigenschaften. Die passende Zeile dazu „Schließ die Augen und halt inne, wenn du glaubst, dass du nicht reichst“. Die kraftvollen Töne und der Herzschlag machen den Song dabei besonders intensiv. „Wirst du geliebt, für die, die du bist“ und weiter „Weil du schon so lang dieses Feuer in dir siehst“ besingt mutmachend, dass sie an sich glauben soll, weil sie anderen so viel gibt und nicht an sich zweifeln soll.

Ein außergewöhnliches Album, welches es so im Schlager noch nicht gab. Die Zeit in Afrika scheint die Künstlerin sehr geprägt zu haben. Die Songs sind voll von afrikanischen Klängen und Chören in Suaheli. Erstaunlich gut harmoniert dies mit den poppigen Stil von Oonagh. Das ist definitiv etwas ganz Besonderes! Wir sind erstaunt von diesem Werk und bewundern, dass sich die Sängerin damit sehr viel traute. Ein kleines Meisterwerk, ohne Frage!

Kevin Drewes