„Heintje“ nach 50 Jahren auf Platz 1 der Schlagercharts, 3-facher Jubel bei Telamo… 1

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Als Heintje vor fast auf den Tag genau 50 Jahren erstmals in die Charts gekommen ist, hat er es sich wohl beim besten Willen nicht vorstellen können, dass er 50 Jahre später mit seinem erwachsenen Ich Hein Simons erneut die Nummer 1 der Schlageralbum-Charts knacken würde – aber genau DAS ist geschehen. In der aktuellen Schlageralbum-Bestenliste hat es „Heintje und ich“ an die Spitze geschafft – sicher auch wegen der „weihnachtlichen“ Neuauflage, bei der Hein Simons mit sich selbst seine alten Weihnachtslieder neu einstimmt. 

Calimeros: „Weihnachten mit uns“ startet auf Platz 2 der Schlageralbum-Charts

Richtig happy dürfen auch die Calimeros sein. Auch wenn es im November nicht ganz für die Top-10 der internationalen Liste gereicht hat, ist ein zweiter Platz der Schlageralben aller Ehren Wert. Nicht nur zur Sommerzeit, sondern auch zur Weihnachtszeit erfreuen sich die Fans der Schweizer Band an der Musik ihrer Idole, die zur „Weihnacht mit uns“ einladen. 

Eloy de Jong: Auch in 24. Woche auf dem Podest

Unfassbar ist die Erfolgsgeschichte von Eloy de Jong. Christian Geller hat nicht nur bei der Nummer 1, Hein Simons, eine richtige Nase bewiesen, sondern auch mit Eloy, der auch in der 24. Chartswoche weit vorne steht – aktuell hat der den 3. Platz der Schlagercharts geholt und damit sogar das aktuelle Maite-Kelly-Album überholt. Kein Wunder, heißt die Management- und Verlagsfirma Christian Gellers doch sinnigerweise „CHARTwards“ – und mit seinen Acts geht es in der Tat sehr oft in Richtung Charts. 

Platz 1-3 für Telamo

Bei der Plattenfirma Telamo dürften die Korken knallen: Die Plätze 1-3 sind fest in der Hand von Ken Otrembas Plattenfirma. Offensichtlich hat das Label ein gutes Näschen für Schlager-Acts – auch wenn sie (wie Hein Simons und die Calimeros) seit vielen Jahren nicht in den „Feste“-Shows Florian Silbereisens dabei sind. Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem großartigen Erfolg!

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MICHELLE begeistert 1600 Fans beim Tourauftakt in Gera 0

Es war ein besonderer Moment für viele Michelle Fans. Nach über zwei Jahren tourt sie wieder live mit Band durch Deutschland.

Bei Michelle weiß man nie, was einen erwartet. Die Künstlerin erfindet sich immer wieder neu, was sicherlich ein Grund ist, weshalb sie seit Jahren zur ersten Liga des deutschen Schlagers gehört. Es ist Punkt 20 Uhr als drei riesige LED Wände zu leuchten beginnen. Ein Intro, das in der heutigen Zeit seinesgleichen sucht, Spannung und Neugier werden geweckt, für den Bruchteil einer Sekunde ist Michelle zu sehen.

Und plötzlich steht sie da – Michelle – im Rampenlicht. Sie eröffnet ihre Show mit einem Song des neuen Albums. „Lass sie reden„, was könnte passender sein. Ihre Band hat sie völlig neu zusammengestellt. Jung und dynamisch könnte man die vier Jungs bezeichnen. Begleitet wird sie von einem Schlagzeug, Gitarre, E-Bass und Keyboards. Anscheinend musste man etwas Platz machen, denn auch vier Tänzer sind diesmal an Bord. Und die wirbeln sowohl Michelle als auch die Bühne ganz schön durcheinander.

Eine absolute Seltenheit in Michelles Live-Karriere ist die aktuelle Setlist. Zum ersten Mal seit fast 20 Jahren spielt sie wieder ihren ersten Single-Hit „Und heut Nacht will ich tanzen“ und nicht nur das. Auch „Erste Sehnsucht“ und der „Traumtänzerball“ finden zurück ins Repertoire. Überhaupt ist der erste Teil wie eine Reise in die Vergangenheit. Zwar finden auch neue Hits wie „Große Liebe“ ins Programm, dennoch dominiert die Jean-Frankfurter-Zeit.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Show. Die Band ist im Hintergrund, und Michelle steht oftmals allein auf weiter Flur. Sicherlich ist das so gewollt, und viele Interpretationen erinnern an ihre „Feste“-Auftritte. Aber Uwe Kanthak und sein „Michow-Concerts“-Team scheinen alles richtig gemacht zu haben, denn die Stimmung ist bombastisch. Das Publikum steht aber ab dem dritten Song, und Michelle feiert sich, die Menschen und den Abend.

Bei „Dein Püppchen tanzt nicht mehr“ ist die Halle endgültig am Beben. Nach der Pause geht es direkt rasant weiter. Noch bevor der erste Ton ertönt, steht Gera erneut Kopf und Michelle kann in „80 Küssen“ um die Welt reisen, auch „Ich tanz dich einfach weg“ findet den Weg vom neuen Album auf die Bühne.

Im Anschluss folgt ein akustischer Teil, wo es unter anderem in „Das Hotel in St. Germain“ geht. Auch beim Einlauf ins große Finale beweist Michelle ein glückliches Händchen und haut ihre Hits wie am Fließband raus. „Wer Liebe lebt“ bildet unter standing ovations das Ende des offiziellen Teils. Während sie im Zugabeteil ihren „Idiot“ im Publikum sucht, kommt Matthias Reim zu „Nicht verdient“ via Leinwand auf die Bühne. Zum Abschluss geht es nach „Paris„. Da das Publikum vehement Zugaben fordert, kommt Michelle trotz des bereits erscheinenden Lichts in der Halle nochmal hinaus und singt die Gänsehaut Ballade „Es gibt Dich„.

Unser Fazit: Das Showkonzept ist völlig neu, und Michelle mutet Ihren Fans einiges zu, da der Wandel zur „Dancing Queen“ ohne Vorankündigung kam. Wer sich darauf einlässt, wird einen fantastischen Abend erleben. Dennoch sei angemerkt: Ein bisschen trauern wir der „alten“ Band rund um Christoph Papendieck nach.

Foto: Anelia Janeva

NORMAN LANGEN präsentiert „Cordula Grün“ im Discofox-Style 0

Der Discofox-Spezialist Norman Langen (bzw. genauer gesagt seine Plattenfirma TELAMO) hat eine gute Idee gehabt – der Song, den der Österreicher Josh. ursprünglich zum Hit gemacht hat (wir haben früher als mancher TV-Show-Spezialist HIER auf die Qualitäten des Songs hingewiesen), kann nun auch die Clubs und damit die Foxtänzer der Nation begeistern. Norman hat eine tanzbare Version dieses Riesenhits erstellt – sehr zur Freude der tanzwütigen Fans.

Der Titel ist bereits am vergangenen Freitag erschienen und somit bereits auf den einschlägigen Downloadportalen erhältlich.